Nach Mindest-ECTS-Anzahl jetzt auch noch Verlängerung der Zugangsbeschränkungen und unverständliches Kürzen der Pharmaziestudienplätze

Wien (OTS/SK) „Mitten in der Pandemie verschlimmert die Regierung den ohnehin schon schlechten Zustand rund um die Chancengerechtigkeit im Bereich der Bildung in Österreich“, urteilt die Wissenschaftssprecherin der SPÖ, Andrea Kuntzl, angesichts des heute bekanntgewordenen Vorhabens der Bundesregierung, wonach die Zugangsbeschränkungen verlängert werden sollen. „Die Zugangsbeschränkungen haben sich als bloßes Instrument der sozialen Selektierung erwiesen und gehören überall, wo es möglich ist, mitten in der größten Gesundheitskrise, gerade im Gesundheitsbereich zurückgedrängt“, so Kuntzl, die sich angesichts des Plans des Wissenschaftsministers, in der Pharmazie 220 Studienplätze zu kürzen, irritiert zeigt und daran erinnert, dass „wir alle gerade in Europa leidvoll erfahren mussten, wie abhängig wir im Bereich der pharmazeutischen Produktion von Indien und China sind“. Das Gegenteil, nämlich alles zu unternehmen, um im Bereich der pharmazeutischen Entwicklung und Forschung autark und globaler Vorreiter zu werden, wäre jetzt zu tun, erklärte Kuntzl. „Außerdem werden wir auch in Zukunft noch Impfstoffe benötigen. Zu wenig gut ausgebildete PharmazeutInnen kann es da kaum geben“, so die SPÖ-Wissenschaftssprecherin. **** (Schluss) lk/bj

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