Beteiligung des Staates bis zu 20 Prozent als Option, um tausende Arbeitsplätze zu retten

Wien (OTS/SK) „Wenn selbst der IV-Chef einen Beitrag von Politik und Bund zur Rettung des MAN-Werks in Steyr fordert, dann ist es höchste Zeit, dass auch die türkis-grüne Regierung den Schlafwagen verlässt und nicht nur zusieht, wie tausende Arbeitsplätze vernichtet werden“, so SPÖ-Wirtschaftssprecher Christoph Matznetter nach der ORF-„Pressestunde“ mit Georg Knill. „Es geht hier um mehr als 8.000 Arbeitsplätze! Eine Option, um diese zu retten, ist eine staatliche Beteiligung bis zu 20 Prozent“, verweist Matznetter auf den SPÖ-Vorschlag. ****

Von einer Senkung der Körperschaftssteuer hält der Wirtschaftssprecher der SPÖ wenig: „Die Senkung der KÖSt hilft keinem kleinen und mittleren Unternehmen in Österreich, sondern lediglich ein paar Spendern der ÖVP. Überlegenswert wäre eine progressive Körperschaftssteuer, bei der Gewinne bis 20.000 Euro steuerfrei bleiben. Darüber sollen Gewinne wie gewohnt mit 25 Prozent und Jahresgewinne von über 500.000 Euro mit einem höheren Steuersatz belegt werden, damit gewinnstarke Unternehmen einen Beitrag zur Krisenbewältigung leisten.“

Außerdem brauche es jetzt eine Millionärsabgabe bei Vermögen und Erbschaften und einen Beitrag der Branchen die in der Krise gewonnen haben, etwa von Online-Konzernen. (Schluss) lp

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