Wien (OTS/SK) „Die Kurzarbeit war und ist ein wichtiges Instrument, um Arbeitslosigkeit zu verhindern. Aber nicht alle Unternehmen, die von den Lockdowns betroffen waren, nutzten die Kurzarbeit. Die Verlierer*innen waren die Beschäftigten. Sie wurden beim AMS abgestellt und viele von ihnen sind heute noch auf Grund dieser Lockdowns arbeitslos. Davon 142.000 langzeitarbeitslos. Diese Menschen müssen mit durchschnittlich 33 Euro pro Tag auskommen und haben länger als 12 Monate keine Chance auf einen Job bekommen. An ÖVP und Grüne: Wenn sie schon das Arbeitslosengeld nicht erhöhen, schaffen sie endlich rasch neue Perspektiven, damit diese Menschen wieder einen Job bekommen“, so SPÖ-Sozialsprecher Josef Muchitsch im Nationalrat. Muchitsch appellierte an den Arbeitsminister, entschiedener vorzugehen als bestehende AMS-Programme neu zu vermarkten: „Die SPÖ hat konkrete Vorschläge auf den Tisch gelegt. Schaffen wir nachhaltige Beschäftigung für diese Menschen, dann haben Sie unsere Unterstützung.“ ****

Muchitsch wies darauf hin, dass die Resolution zur Aktion 40.000 mit dem Ziel 40.000 neue Arbeitsplätze in Gemeinden, bei Hilfs- und Einsatzorganisationen und sozialen Einrichtungen zu schaffen, von zahlreichen Gemeinden verschiedener politischer Parteien im Gemeinderat beschlossen wurde. „Die Parteibrille wurde hier abgenommen – die Sache stand im Vordergrund. So wurde auch diese Woche von der Stadt Innsbruck unsere Aktion unterstützt“, so Muchitsch. Es war auch die SPÖ, die als erste Partei eine Corona-Wiedereingliederungsbeihilfe für private Unternehmen vorgeschlagen hat mit dem Ziel, neben den 40.000 neuen Arbeitsplätzen im öffentlichen und gemeinnützigen Bereich 60.000 neue Arbeitsplätze für Langzeitarbeitslose in privaten Unternehmen zu schaffen.

„Die SPÖ hat mit den Anträgen Druck erzeugt, sodass die Bundesregierung unsere Inhalte in der Aktion „Sprungbrett 50.000“ übernommen hat. Jetzt gilt es, gemeinsam ins Tun zu kommen“, so Muchitsch, der dazu einen Antrag eingebracht hat, damit – so wie von Kocher angekündigt – die derzeit 142.000 Langzeitbeschäftigungslosen innerhalb der nächsten 18 Monaten um 50.000 Personen auf 92.000 reduziert werden und dieses Ziel von der Regierung auch erreicht werden muss. (Schluss) sl/sc

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