SPÖ und ÖGB auf Seite der ArbeitnehmerInnen – u.a. höheres Arbeitslosengeld, Aktion 40.000, Pflegestiftung und staatlicher Beteiligungsfonds gefordert, um gut aus der Krise zu kommen

Wien (OTS/SK) SPÖ-Sozialsprecher Josef Muchitsch bekräftigt die Forderung von ÖGB-Präsident Wolfgang Katzian in der heutigen ORF-Pressestunde, dass die Bekämpfung der Arbeitslosigkeit mindestens genauso wichtig sein muss wie die Bekämpfung der Corona-Pandemie: „Leider haben wir in Österreich rund eine Million Menschen, die durch Kurzarbeit und Arbeitslosengeld seit Monaten weniger Einkommen haben als vor Corona“, so Muchitsch. Während die Regierung immer mehr im Chaos versinke und keinerlei Lösungsvorschläge hat, haben SPÖ und ÖGB bereits zahlreiche Vorschläge vorgelegt, wie man die Rekordarbeitslosigkeit bekämpfen kann. ****

Muchitsch nennt vier zentrale Maßnahmen, die auch ÖGB-Präsident Katzian heute, Sonntag, neuerlich genannt hat: „Wir brauchen die Aktion 40.000, mit der öffentlich finanzierte, neue Arbeitsplätz in öffentlichen Einrichtungen, gemeinnützigen Vereinen und sozialen Unternehmen geschaffen werden können – eine Win-Win-Situation für Betroffene und Gemeinden“, so Muchitsch. „Wir wissen auch, dass in den nächsten Jahren zehntausende Pflegekräfte fehlen werden. Daher fordern wir eine Pflegestiftung, über die man sich gratis für den Pflegebereich umschulen lassen kann“, so der SPÖ-Sozialsprecher, der ergänzt, dass es hier zusätzlich zum Arbeitslosengeld ein Umschulungsstipendium in der Höhe von 500 Euro pro Monat geben soll, damit die Ausbildung etwa auch für Menschen mit Kindern möglich ist. Bereits im Sommer 2020 habe die SPÖ zudem einen staatlichen Beteiligungsfonds als Hilfe für Unternehmen vorgeschlagen und nicht zuletzt „muss natürlich das Arbeitslosengeld erhöht werden. Damit helfen wir direkt den Betroffenen, stärken die Kaufkraft und kurbeln die Wirtschaft an“, so der SPÖ-Sozialsprecher. „Um möglichst gut aus dieser Krise herauszukommen, wäre die Regierung gut beraten, diese Vorschläge anzunehmen. Wenn schon nicht von der SPÖ, dann wenigstens von einem der Sozialpartner“, so Muchitsch abschließend. (Schluss) lp

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