Wien (OTS/SK) Mit großer Empörung reagiert die SPÖ-Sprecherin für Erinnerungskultur, Sabine Schatz, auf die heute in Mauthausen stattgefundene Kundgebung von Corona-Leugner. „Dass diese Kundgebung unmittelbar vor der Befreiungsfeier in der Gedenkstätte Mauthausen abgehalten wird, ist schon eine Provokation an sich und untragbar. Dass dann aber ausgerechnet in Mauthausen wieder Verharmlosungen der Verbrechen der Nationalsozialisten stattfanden und Hitler-Reden abgespielt wurden, ist eine Entwürdigung des Gedenkens”, reagiert SPÖ-Sprecherin für Gedenkpolitik Sabine Schatz und kündigte eine parlamentarische Anfrage zu den Vorfällen in Mauthausen an. ****

„Das ist eine rote Linie, die überschritten wurde. Das Gedenken der Menschen, die in Mauthausen eingesperrt, gefoltert und ermordet wurden, darf nicht durch solche abscheulichen Gesten der Missachtung verletzt werden”, so Schatz weiter. „Auch wenn der Startpunkt – nicht wie ursprünglich offenbar geplant – vor der KZ-Gedenkstätte stattfand, sei die Kundgebung eine bewusste Provokation. Auf den Demonstrationen der Querdenker und Corona-Leugner werden sich immer wieder antisemitischer Codes bedient”, erläutert die SPÖ-Abgeordnete aus dem Bezirk Perg, die auch als Mauthausen-Guide arbeitet, abschließend. (Schluss) lp

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