Unternehmen zur Verantwortung für Schäden an Mensch, Tier und Umwelt verpflichten

Wien (OTS/SK) Das EU-Parlament beschließt heute Eckpunkte für ein europäisches Lieferkettengesetz. Die EU-Kommission will noch in diesem Jahr einen entsprechenden Legislativvorschlag machen. Die SPÖ-EU-Abgeordnete Bettina Vollath erhofft sich, dass damit Unternehmen endlich zur Sorgfalt entlang der gesamten Lieferkette verpflichtet werden: „Die Zeit der Absichtserklärungen muss jetzt vorbei sein. Trotz positiver Ausnahmen halten sich nach wie vor viel zu wenige Unternehmen freiwillig an Standards zum Schutz von Mensch und Natur. Dabei werden viele Produkte, die wir in Europa Tag für Tag konsumieren, unter widrigsten Umständen und unter massiven Menschenrechtsverletzungen hergestellt. Mit einer Sorgfaltspflicht entlang der gesamten Lieferkette bringen wir Unternehmen dazu, sich ihrer Verantwortung für Klimakrise, Menschenrechtsverletzungen und Ausbeutung zu stellen. Sie müssen in Zukunft die Einhaltung von Mindeststandards garantieren. Bewusster Konsum ist natürlich ein Teil derselben Medaille, aber die KonsumentInnen können die Verantwortung nicht alleine tragen.“ ****

„Mit dem heutigen Beschluss fordert das EU-Parlament verpflichtende und weitgehende Maßnahmen, die auch für Subunternehmen und Nicht-EU-Unternehmen, die jedoch im EU-Binnenmarkt aktiv sind, gelten. Ein solches Lieferkettengesetz würde endlich klare Verantwortlichkeiten schaffen und damit zur wirksamen Einhaltung von Menschenrechten, Umwelt- und Arbeitsstandards auf der ganzen Welt beitragen. So können wir es schaffen, dass diese Welt zu einem besseren Ort wird“, so Vollath. (Schluss) lp

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