Wien (OTS/SK) „Viele Familien sind verzweifelt, weil sie monatelang auf die Auszahlung der Familienbeihilfe warten müssen. Die SPÖ hat vor der Zentralisierung der Finanzämter, die auf Türkis-Blau zurückgeht und mit 1. Juli 2020 umgesetzt wurde, von Beginn an gewarnt. Jetzt sind die Mitarbeiter*innen und die Familien die Leidtragenden“, so SPÖ-Familiensprecherin Petra Wimmer am Dienstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Viele, die das Geld dringend brauchen, werden mit ihren Sorgen allein gelassen. Auch AK-OÖ-Präsident Kalliauer berichtet heute von zahlreichen Beschwerden von Betroffenen, die nicht wissen, wie sie das Loch durch die fehlende Familienbeihilfe stopfen sollen. Das ist ein unhaltbarer Zustand. Minister Blümel muss hier endlich reagieren“, fordert Wimmer. ****

Wie eine parlamentarische Anfrage von Wimmer ergeben hat, hat das Finanzministerium bereits im Februar 2021 233.000 Familien darüber informiert, dass sie im April 2021 den Anspruch auf Familienbeihilfebezug nachweisen müssen. Aber das Finanzministerium hat das Personal nicht aufgestockt und somit warten sehr viele Familien noch immer auf die Auszahlung. „Meine Anfrage an Minister Blümel hat auch ergeben, dass im gesamten Jahr 2019 342.000 Anträge bearbeitet wurden. Da ist es für die Mitarbeiter*innen in den Finanzämtern unmöglich, 233.000 Anträge in zwei Monaten zu bearbeiten. Aber das scheint Blümel alles egal zu sein“, so Wimmer. (Schluss) sl/lp

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