Straßenbauarbeiten und Brückenbauarbeiten für Bahnunterführung haben begonnen

St. Pölten (OTS) Kürzlich begannen die Straßenbauarbeiten für die Bahnunterführung an der Ochsenburger Straße in St. Georgen am Steinfelde (Stadt St. Pölten). Dabei wird die niveaugleiche Eisenbahnkreuzung bei der Ochsenburger Straße und der Koschatgasse durch die Errichtung einer Unterführung unter ÖBB-Strecke und B 20 sowie einer neuen Aufschließungsstraße ersetzt. Die neue Trasse der Landesstraße L 5102 mit einer Länge von rund 670 Metern beginnt nächst der Zantgasse. Von hier aus biegt die Trasse in einem Linksbogen Richtung Süden ab. Danach fällt die Trasse bis auf das bestehende Niveau der ehemaligen Schottergrube ab. Weiter führt die neue Trasse in einem Rechtsbogen (nächst der Baufirma Gruber und der Firma Henzl Media) Richtung Westen, wo sie unter der ÖBB-Bahnlinie Hainfeld-St. Pölten und unter der Landesstraße B 20 geführt wird. Danach erfolgt der Anschluss an die bestehende B 20 mittels eines ansteigenden Rechtsbogens.

Weiters werden für die Fußgänger Stiegenanlagen errichtet, um die fußläufigen Verbindungen zu den Busbuchten möglichst kurz zu halten. Ein behindertengerechter Zugang ist entlang der gesamten Trasse durch einen einseitig kombinierten Geh- und Radweg ebenfalls gewährleistet. Eine neue Aufschließungsstraße entsteht östlich der B 20 mit einer Länge von etwa 860 Metern. Sie beginnt gegenüber der Firma Gruber in Richtung Süden, steigt nach einem Rechtsbogen etwa auf das Niveau der ÖBB-Bahnlinie Hainfeld-St. Pölten an um anschließend nach einem Linksbogen in den bestehenden Weg entlang der ÖBB-Bahnlinie Hainfeld-St. Pölten Richtung Süden einzumünden.

Die Breite der neuen Landesstraße L 5102 beträgt 12,25 Meter, bestehend aus 7 Meter Fahrbahnbreite, Banketten, Grünflächen und einem kombinierten 3 Meter breiten Geh- und Radweg. Die lichte Durchfahrtshöhe im Zuge der neuen L 5102 beträgt 4,7 Meter. Dafür werden etwa 11.000 Kubikmeter Schüttmaterial, 12.000 Kubikmeter Erdaushub und rund 3.900 Tonnen Asphalt benötigt. Die Breite der neuen Aufschließungsstraße beträgt 4,5 Meter. Dafür werden fast 8.200 Kubikmeter Schüttmaterial und rund 2.000 Tonnen Asphalt benötigt. Weiters erfolgt nach der Baufertigstellung der Abtrag der Eisenbahnkreuzung an der Ochsenburger Straße und der Rückbau an der Koschatgasse durch die ÖBB.

Das Brückenobjekt der B 20 wird als einfeldriges Rahmentragwerk ausgeführt und weist eine Länge von 16,65 Metern zwischen den Widerlagern und eine lichte Weite von 10,95 Metern auf. Die Gründung erfolgt mittels Bohrpfählen als Tieffundierung. Die Fahrbahnbreite auf dem Brückenobjekt beträgt 9,5 Meter zwischen den Randbalken. Die Bauarbeiten der ÖBB-Brücke werden von der Firma Strabag beziehungsweise in Eigenregie durch die ÖBB ausgeführt. Die Bauaufsicht für die ÖBB-Brücke wird von den ÖBB wahrgenommen. Die Bauaufsicht der Straßen- und Brückenbauarbeiten erfolgt durch das Land Niederösterreich. Die Gesamtkosten von rund 6,7 Millionen Euro werden zu je einem Drittel von Land, ÖBB und Stadt St. Pölten getragen.

Die Zahl der Eisenbahnübergänge wurde seit dem Jahr 2000 nahezu halbiert – von rund 6.100 auf rund 3.200. Wie bereits in den letzten Jahren wird sich auch heuer zu Jahresende diese Zahl weiter verringert haben. Die sicherste Eisenbahnkreuzung ist jene, die es gar nicht gibt.

Nähere Informationen beim Amt der NÖ Landesregierung, NÖ Straßendienst, Gerhard Fichtinger, Telefon 02742/9005-60141, E-Mail gerhard.fichtinger@noel.gv.at, bzw. ÖBB, DI Christopher Seif, Mobil 0664/617 00 22, E-Mail christopher.seif@oebb.at

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