Steht Linz vor der zweiten Corona-Welle?

Steht Linz vor der zweiten Corona-Welle?

[ad_1]

BĂŒrgermeister Klaus Luger begrĂŒĂŸt Maßnahmen der Bundesregierung

Linz (OTS) Gesundheitsstadtrat Michael Raml: „StĂ€dtisches Gesundheitsservice gut aufgestellt, schnellere Testergebnisse gefordert“

TĂ€glich ansteigende Fallzahlen, neue Clusterbildungen und ein möglicher drohender Lockdown sorgen aktuell fĂŒr Beunruhigung. Ab kommenden Montag gelten deshalb bundesweit neue, verschĂ€rfte Regeln. Das gab die Bundesregierung am Donnerstag bekannt. Betroffen sind Veranstaltungen, die Gastronomie und auch private Feiern. Auch in der Landeshauptstadt wird ein Anstieg der Infektionen verzeichnet. Die Faktenlage zeigt auf, dass sich diese Entwicklung von jener Anfang April deutlich unterscheidet.

„Endlich wird nicht mehr ĂŒber Farben, sondern wieder ĂŒber Fakten geredet. Ich bin zufrieden ĂŒber die Entscheidung der Bundesregierung, nach dem bisherigen Fehlstart der Corona-Ampel, endlich wieder klare Covid-Maßnahmen einzufĂŒhren, die fĂŒr alle gelten. Damit wird eine rechtliche Handhabe geschaffen, auf der auch die Bezirksverwaltungsbehörde aufbauen kann. Dies ist die Basis dafĂŒr, die Verunsicherung der Bevölkerung hintan zu halten“, zeigt sich BĂŒrgermeister und Bezirkshauptmann Klaus Luger erleichtert.

„Wir haben das Personal des stĂ€dtischen Gesundheitsservices den Sommer rechtzeitig personell aufgestockt und können daher auch höhere Fallzahlen rasch bearbeiten. Wichtig ist, dass die Tests schneller durchgefĂŒhrt und ausgewertet werden, damit VerdachtsfĂ€lle rasch Gewissheit haben. FĂŒr behördliche angeordnete Tests ist derzeit ausschließlich das Rote Kreuz zustĂ€ndig, das mit Sicherheit mit Hochdruck arbeitet. Da mehrere Institutionen aber mehr testen können, sollte diese Monopolstellung vom Land Oberösterreich kritisch hinterfragt werden “, betont Sicherheits- und Gesundheitsstadtrat Michael Raml.

Aktuelle Faktenlage

Mit Stand heute, 12 Uhr, sind im Linzer Stadtgebiet 169 Personen positiv auf Covid-19 getestet. Das entspricht einem Anstieg von 26 Personen gegenĂŒber dem Vortag. 436 Personen befinden sich vorsorglich zuhause in QuarantĂ€ne. Die Zahl der insgesamt bisher mit Covid-19 Infizierten liegt fĂŒr Linz seit Ausbruch der Corona-Krise nun auf 1.137 Personen, davon gelten 962 Menschen wieder als genesen. Der höchste tĂ€gliche Zuwachs der neu infizierten Personen in Linz liegt mit Stand 17. September um knapp 40 Prozent höher als Ende MĂ€rz. Das Contact Tracing der Gesundheitsbehörde verzeichnet aktuell neben den Auswirkungen des GLS-Clusters keine weiteren Cluster-Bildungen in der Stadt Linz. Die Infiziertenzahlen sind primĂ€r auf private Kreise sowie ReiserĂŒckkehrer (aus Mazedonien, Deutschland und der TĂŒrkei) zurĂŒckzufĂŒhren.

„Wir haben das Personal des stĂ€dtischen Gesundheitsservices den Sommer ĂŒber rechtzeitig personell aufgestockt und können daher auch höhere Fallzahlen rasch bearbeiten. Aus gesundheitspolitischer Sicht wĂŒrden mir 20 Intensivpatienten deutlich mehr Sorgen machen, als 200 Infizierte, die ĂŒber weite Teile nur leichte oder gar keine Beschwerden haben. Mit gestrigem Stand hatten wir in ganz Oberösterreich zwei Patienten, die aufgrund Covid auf der Intensivstation behandelt werden mĂŒssen“, informiert Gesundheitsreferent Michael Raml.

VerstÀrkte Kontrollen in der Gastronomie

Der aktuelle Anstieg der Infiziertenzahlen ist großteils auf Ansteckungen in InnenrĂ€umen zurĂŒckzufĂŒhren. „NatĂŒrlich ist es verstĂ€ndlich, dass die Menschen feiern möchten und das soll auch weiterhin so sein. Ich appelliere jedoch eindringlich an die Eigenverantwortung der Bevölkerung und an die Einhaltung der geltenden Regeln. Abstandsregeln und Schutzmaßnahmen sind unbedingt einzuhalten. Wer sich krank fĂŒhlt, sollte keine öffentlichen RĂ€ume oder PlĂ€tze aufsuchen“, so das Linzer Stadtoberhaupt.

DarĂŒber hinaus bekrĂ€ftigt Luger das konsequente Vorgehen gegenĂŒber RegelverstĂ¶ĂŸen in der Gastronomie. „Wir haben in der vergangenen Woche mit der Bar ‚Big Chef’s‘ bereits ein Lokal wegen mehrerer VerstĂ¶ĂŸe behördlich geschlossen. Es gilt jetzt verstĂ€rkt, neue Cluster bereits in der Entstehung zu unterbinden. Als Bezirksverwaltungsbehörde werden wir die Nacht- und Partygastronomie auch in den kommenden Tagen auf die Einhaltung aller Regeln kontrollieren. FĂŒr die hervorragende UnterstĂŒtzung der Polizei bedanke ich mich“, kĂŒndigt Luger an.

Cluster-Bildungen in Verteilerzentren & Co. eindÀmmen

In Hinblick auf die aktuelle Entwicklung der steigenden Infiziertenzahlen in Post- und Verteilerzentren bzw. Lagerhallen spricht sich BĂŒrgermeister Klaus Luger fĂŒr striktere Kontrollen der Einhaltung der Covid-Sicherheitsmaßnahmen durch das Arbeitsinspektorat und mehr Schutz der Arbeitnehmer aus: „Die Rahmenbedingungen in solchen Lagern begĂŒnstigen die Ausbreitung des Virus. Sehr viele Menschen arbeiten oftmals auf sehr engem Raum. Überall, wo es Ă€hnliche Situationen gibt, sollte darauf geachtet werden, dass diesen schlechten Bedingungen ein Ende gesetzt wird“, betont Luger.

Grafiken und weitere Informationen dazu in beigefĂŒgter Informationsunterlage,

RĂŒckfragen & Kontakt:

Kommunikation und Marketing
Magistrat der Landeshauptstadt Linz
4041 Linz, Hauptplatz 1

Mag. Christoph Weissenböck
Tel. +43 664 88 34 07 20

www.linz.at
www.linz.at/pressebilder.asp
www.facebook.com/stadtlinz

[ad_2]

Quelle

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER
INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS. www.ots.at

(C) Copyright APA-OTS Originaltext-Service GmbH und der jeweilige Aussender.


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert