ÖVP-Landwirtschaftssprecher zum einheitlichen Landarbeitsgesetz

Wien (OTS) Heute ist zweifellos ein Freudentag für alle Institutionen, die an diesem Projekt mitgearbeitet haben sowie für zirka 35.000 Mitarbeiter und etwa 10.000 Arbeitgeber in ganz Österreich, stellte heute, Donnerstag, ÖVP-Landwirtschaftssprecher und Bauernbundpräsident Abg. Georg Strasser anlässlich der Debatte zum Landarbeitsgesetz im Plenum fest. Statt wie bisher neun Landarbeitsverordnungen gibt es nun nur mehr ein einheitliches Landarbeitsgesetz; aus über 100 Verordnungen werden rund 20 Verordnungen. Neben Vereinfachungen in der Verwaltung gebe es für die betroffenen Arbeitnehmer/innen, vor allem jene, die in einem Grenzgebiet arbeiten, dadurch mehr Rechtssicherheit.

Das Projekt der Arbeitgeberzusammenschlüsse sei 2017 bei einem Sozialpartnergipfel gestartet worden, dankte Strasser den Sozialpartnern und allen Beteiligten. Durch die neue “Unternehmensform” werde es in Zukunft möglich sein, dass sich Arbeitgeberzusammenschlüsse in regional abgegrenzten Gebieten formieren können: “Zwei bis drei Bauern können sich also dann gemeinsam Erntehelfer anstellen”, erläutert der Abgeordnete. So schaffe man für Mitarbeiter/innen auf land- und forstwirtschaftlichen Betrieben längere Beschäftigungszeiträume und der “Arbeitsplatz Bauernhof” werde für Österreicher/innen, EU-Bürger/innen und Bürger/innen aus Drittstaaten und auch für Asylberechtigte attraktiver.”

“Das Projekt ist eine Verbesserung für Arbeitnehmer/innen und Dienstgeber/innen in ganz Österreich und eine Verbesserung für den Standort Österreich und damit auch die Landwirtschaft. Auf diese Weise können wir in Zukunft die Versorgung mit regionalen Kostbarkeiten absichern und wir liefern damit einen Baustein, um schneller aus dieser Krise zu kommen”, schloss Strasser. (Schluss)

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