Rascher GAP-Beschluss bringt Planungssicherheit für Österreichs Bäuerinnen und Bauern

Wien (OTS/ÖVP-PK) Nach vier intensiven Verhandlungsjahren wurde heute im Parlament das Gesetzespaket für die neue Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) ab 2023 beschlossen. Österreich ist Vorreiter, freut sich Bauernbund-Präsident und ÖVP-Landwirtschaftssprecher DI Georg Strasser: „Wir sind eines der ersten Länder in der EU, die die Voraussetzungen für die nationale Umsetzung der GAP erfüllt haben. Trotz aller Herausforderungen ist es uns gelungen, die GAP-Zahlungen im größtmöglichen Umfang abzusichern, um damit maximale Stabilität und Planungssicherheit für unsere Höfe zu gewährleisten. Jetzt wissen die Bäuerinnen und Bauern, wie sie ihre Betriebe ab 2023 ausrichten können und welche finanziellen Mittel dafür zur Verfügung stehen. Die Beratungen in den Landwirtschaftskammern haben bereits gestartet.“

Die sichere Versorgung mit Lebensmitteln höchster Qualität ist die Kernaufgabe der Bäuerinnen und Bauern. Die neue GAP bietet auch finanzielle Anreize für eine zukunftsorientierte Weiterentwicklung unserer Familienbetriebe, so Strasser: „Die Forderungen der Gesellschaft nach mehr Tierwohl, Klimaschutz und Artenvielfalt stellen die Land- und Forstwirtschaft vor Herausforderungen. Mehrkosten, etwa durch Investitionen in moderne Haltungssysteme, können die Bäuerinnen und Bauern nicht alleine schultern. Die neue Gemeinsame Agrarpolitik gilt deshalb Mehrleistungen unserer Bäuerinnen und Bauern ab. Nur so können wir den Anforderungen der Gesellschaft gerecht werden, eine flächendeckende Landwirtschaft weiterhin gewährleisten und Versorgungssicherheit mit regionalen Lebensmitteln garantieren.“ Mit der GAP ab 2023 wird das Agrarumweltprogramm ÖPUL ausgebaut und das dafür vorhergesehene Budget um 25 Prozent erhöht.

Viele Jungbäuerinnen und -bauern stellen sich die Frage, ob sich die Arbeit am Hof überhaupt noch lohnt. Die GAP bietet mit dem Junglandwirte Top-Up und der Niederlassungsprämie ein attraktives Maßnahmenpaket für die Hofübernahme. „Die Jungbäuerinnen und -bauern waren und sind Motor für Veränderung und Innovation. Die neue GAP stellt einen umfangreichen Werkzeugkoffer bereit, der für eine nachhaltige Landwirtschaft sorgen und so die Jungübernehmerinnen und -übernehmer auf den Höfen unterstützen soll“, so Strasser.

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