Vom Schulsystem, über Pflege, Frauenquote bis zu Pensionen – IV-Präsident lieferte viele widersprüchliche Aussagen

Wien (OTS) „Man kann nicht für Freihandel eintreten und gleichzeitig den Konsumenten die alleinige Verantwortung zuschanzen“, kommentiert Team Stronach Wirtschaftssprecher Leo Steinbichler die Aussagen von IV-Präsident Georg Kapsch in der heutigen ORF-Pressestunde. Im Zusammenhang mit dem kürzlich durchgeführten Volksbegehren zu den Freihandelsabkommen von einer Hetzkampagne zu sprechen „ist eine Sauerei!“, so Steinbicher. Vor allem, wenn der Präsident der Industriellenvereinigung selbst von Firmenstandorten in den USA profitiere, sollte er mit seinen Aussagen vorsichtiger sein.  

„Die Regierung selbst hat genug Kampagnen für CETA, TTIP und TISA gefahren. Wer sehen will, wie Freihandel funktioniert und welche Auswirkungen diese Abkommen tatsächlich für die Konsumenten haben werden, soll sich unbedingt heute um 23.05 den Dokufilm Landraub auf ORF 2 anschauen“, erklärt Steinbichler.

Groß war der Bogen an Themen, den Kapsch angesprochen hat, aber „ob Bildungssystem, Frauenquote, Pflege oder Pensionen, konkrete Lösungen hat er keine geliefert“, kritisiert der Team Stronach Wirtschaftssprecher. Positiv hingegen sieht er die Kritik von Kapsch an der Regierung. „Er hat explizit die Regierung, nicht die Politik, aufgefordert endlich zu handeln“, so Steinbichler.“ Diese Aussage kann ich voll und ganz unterschreiben.“

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