Wien (OTS) Zwei Studien zeigen, dass Erdgas den Österreicherinnen und Österreichern leistbares Heizen ermöglicht. „Die Untersuchungen veranschaulichen, wie wichtig Gas in unserem Energiemix ist“, sagt Mag. Michael Mock vom Fachverband der Gas- und Wärmeversorger.

Die Österreichische Energieagentur und der Verein für Konsumenteninformation (VKI) küren die heimischen Gas-Kunden zu den Heizkosten-Gewinnern: Denn die rund 1,1 Millionen Haushaltskunden heizen in Österreich am günstigsten und bezahlen für Gas noch weniger als noch vor einem Jahr.
• Bei der Heizkosten-Analyse der Österreichischen Energieagentur, die im Herbst vorgestellt wurde, ist der Brennstoff Gas Gesamtkosten-Sieger – sowohl im Neubau als auch im sanierten und unsanierten Wohnbau. Bei dieser Untersuchung wurden nicht nur die Primärenergiekosten miteinander verglichen, sondern es wurden alle Kosten, die durch das Heizen entstehen, erfasst und miteinander verglichen: Von der Anschaffung einer Heizung über die angesetzte Nutzungsdauer, die Energiekosten bis hin zur Instandhaltung und Wartung.
• Laut VKI-Preisvergleich sind die Preise für eine Kilowattstunde Gas am stärksten gesunken: Von November 2015 bis Ende Oktober 2016 fielen die Preise je KWh Gas um 5,4 Prozent, weil die Versorger ihre Einkaufsvorteile an ihre Kunden weitergegeben haben.
„Diese Ergebnisse von unabhängigen Institutionen zeigen nicht nur das hervorragende Preis-Leistungs-Verhältnis von Gas, sondern auch das große Potential des umweltfreundlichen Energieträgers. Das saubere Gas ist für immer mehr Menschen erste Wahl bei der Entscheidung für ihre Heizung und ist wichtiger Bestandteil in unserem Energiemix“, sagt Mag. Michael Mock, Geschäftsführer des Fachverbandes der Gas-und Wärmeversorgungsunternehmungen (FGW).

Haushalten, die mit Gas heizen, bleibt in der Haushaltskasse mehr übrig. Vor allem bei einkommensschwächeren Menschen stellen die Heizkosten einen großen Teil ihrer gesamten monatlichen Fixkosten dar. Das illustrieren aktuelle Zahlen der Statistik Austria:
Haushalte im unteren Einkommensviertel wenden rund sechs Prozent ihres Einkommens für Energie auf, jene im obersten Einkommensviertel nur etwa 3,9 Prozent. Mock: „Für viele Familien ist daher gerade die Entscheidung für eine Gasheizung eine Entscheidung für niedrigere Kosten, mehr Flexibilität und höchste Behaglichkeit.“

Erdgas und Biomethan sind dauerhaft verfügbar

Ein steigender Anteil von Biogas und Wasserstoff im Gasnetz macht die Gasversorgung in Österreich zunehmend nachhaltig. Das Gasnetz dient nicht nur dem Transport von Gas, sondern es eignet sich auch als Speicher für überschüssigen Strom, der mittels Photovoltaik oder in Windparks gewonnen wird. Dieser Strom kann in Gas umgewandelt, im Gasnetz gespeichert und dann entnommen werden, wenn die Energie benötigt wird.
Besonders das nachhaltig produzierte Biomethan könnte künftig eine Schlüsselrolle in der Gasversorgung einnehmen. Biomethan hat dieselben guten Eigenschaften wie das saubere Erdgas – nur dass es nachhaltig produziert wird, CO2-neutral ist und damit eine ausgereifte und alltagstaugliche Alternative zur Schadstoffreduktion darstellt.
„Flexibel einsetzbares und erneuerbares Erdgas spielt im Energiemix der Zukunft eine zentrale Rolle, da es dauerhaft verfügbar ist“, sagt Mock abschließend.

Über Erdgas:

Erdgas nimmt in der umweltbewussten Energieversorgung eine Schlüsselrolle ein: Die Energie der Zukunft lässt sich effizient und komfortabel fürs Heizen, die Warmwasserbereitung, Kälte- und Stromerzeugung und als Kraftstoff für Automobile einsetzen. Erdgas verbrennt ohne Feinstaub und Partikel und ist damit der emissionsärmste fossile Energieträger. Er eignet sich hervorragend als Ersatz für Benzin oder Diesel, die höhere Umweltbelastungen verursachen.

Rückfragen & Kontakt:

Fachverband der Gas- und Wärme-versorgungsunternehmungen (FGW)
Mag. Michael Mock
Geschäftsführer
mock@gaswaerme.at
Tel.: +43/1/513 15 88-13
www.gaswaerme.at



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