Erstes Kunstprojekt des Hauses der Geschichte Österreich am Heldenplatz eröffnet

Wien (OTS) Bundespräsident Dr. Alexander Van der Bellen übergab am Montag 12. März gemeinsam mit Bundeskanzler Sebastian Kurz und Bundesminister Mag. Gernot Blümel, MBA, die Klanginstallation The Voices der Öffentlichkeit. The Voices ist ein Werk der schottischen Künstlerin und Turner-Preisträgerin Susan Philipsz, die bei der Übergabe auch anwesend war. Das Projekt, mit dem das Haus der Geschichte Österreich erstmals, schon Monate vor der Eröffnung im November 2018 an die Öffentlichkeit geht, wird einen subtilen Klangraum für Erinnerungen und Emotionen auf dem geschichtsträchtigen Platz schaffen. Ab 12. März bis in den November 2018 kann man die ätherischen Klänge täglich um 12.30 Uhr und um 18.30 Uhr hören.

Nach der Begrüßung von Dr. Johanna Rachinger, Generaldirektorin der Österreichischen Nationalbibliothek, betonte Dr. Monika Sommer, Direktorin des Hauses der Geschichte Österreich, in ihrer Rede, dass die Soundinstallation unterstreicht, wie das Haus der Geschichte Österreich seine Arbeit als “Diskussionsforum” für alle Interessierten ausrichtet: überparteilich, sachlich-analytisch, diskursiv, wissenschaftlich am Punkt der Zeit und international vernetzt. 

Booklet zum Gratis-Download

Begleitend zur künstlerischen Intervention erscheint ein zweisprachiges Booklet in Deutsch und Englisch (gratis Download) mit historischen Hintergründen auf den Punkt gebracht von Historikerin Heidemarie Uhl, einer kunsthistorischen Betrachtung von Jurymitglied Thomas D. Trummer und einem Interview mit Susan Philipsz von Eva Meran. Neben einem Vorwort von Direktorin Monika Sommer und Historiker Oliver Rathkolb haben auch die Spitzen der Österreichischen Politik Geleitworte beigesteuert. 
Bundespräsident Dr. Alexander Van der Bellen zeigt sich in seinem Beitrag erfreut darüber, dass die Klanginstallation die “politische und historische Bedeutung des Ortes in das Ästhetische transferiert.” Dabei sieht er “die Intensität und Beklemmung sowie die Erinnerung an die Ereignisse” nicht verloren oder geschmälert. Bundeskanzler Sebastian Kurz hebt hervor, dass der Heldenplatz, nicht zuletzt dadurch, dass das Kunstwerk die Aufmerksamkeit “weniger auf den Altan der Neuen Burg, sondern auf den Heldenplatz selbst” richtet, hier “gleichsam als Antithese zu den Geschehnissen des März 1938” als ein “neues Demokratiequartier” in den Fokus tritt. Bundesminister Mag. Gernot Blümel weist darauf hin, dass das Gedenken “nicht vielsagender und bedeutungsvoller als mit einem Kunstprojekt” begangen werden kann.

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