Kein einziges Unternehmen darf vergessen werden

Wien (OTS) „Glücklicherweise sinken die Corona-Zahlen wieder. Was jedoch noch viel stärker sinkt sind die Umsätze der Unternehmerinnen und Unternehmer. In dieser wirtschaftlich schwierigen Situation ist es wichtig, dass kein Unternehmen, sei es auch noch so klein, vergessen wird. Wir haben jedoch leider schon zwei Gruppen von Unternehmen identifiziert, die noch immer leer ausgehen oder benachteiligt sind. Hier muss schnell gehandelt werden“, erklärt Christoph Matznetter, Präsident des Sozialdemokratischen Wirtschaftsverbandes (SWV).

Erstens gibt es noch immer keine Entschädigung für indirekt vom Lockdown betroffene Unternehmen. Der Kreis dieser indirekt Betroffenen hat sich im Zuge des harten Lockdowns nochmal erweitert. Der SWV hat schon mehrmals auf die Notwendigkeit aliquoter Entschädigungen für Zulieferer der geschlossenen Branchen hingewiesen und sogar ein Modell vorgestellt. „Ich habe kein Verständnis dafür, dass der Finanzminister hier noch immer keine Lösung gefunden hat“, ärgert sich Matznetter.

Aber auch Unternehmen, die im November 2019 einen geringeren Umsatz als gewöhnlich erzielt haben, weil sie beispielsweise Umbauarbeiten verrichtet haben, könnten nun in Schwierigkeiten geraten. Beim Fixkostenzuschuss muss man einen Umsatzrückgang von 30 Prozent gegenüber dem November 2019 aufweisen um anspruchsberechtigt zu sein und sowohl der Fixkostenzuschuss als auch der Umsatzersatz nehmen die Umsätze des Novembers 2019 als Berechnungsbasis (beim Fixkostenzuschuss bezogen auf den Betrachtungszeitraum November 2020). „Im November letzten Jahres war die Welt der Unternehmerinnen und Unternehmer noch in Ordnung. Damals waren Umsatzeinbrüche und Existenzängste noch nicht abzusehen. Wer sich beispielsweise im November 2019 entschieden hat, den Betrieb zu renovieren und daher weniger Umsatz erzielen konnte, hat es jetzt schwer. Wir dürfen aber genau jetzt niemanden vergessen und zurücklassen, auch wenn es nur wenige Unternehmen betrifft“, berichtet Matznetter.

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