AK Präsidentin Anderl: „Wollen 70 Prozent Ersatzrate und eine Arbeitsmarkt-Offensive“

Wien (OTS) Am Samstag findet der von der UNO initiierte internationale Tag der sozialen Gerechtigkeit statt. Die Krise hat in vielen Bereichen ein soziales Ungleichgewicht deutlich gemacht. Jetzt müssen die Vermeidung und Bekämpfung von Armut im Vordergrund allen Handelns stehen. Die Arbeiterkammer bekräftigt daher ihre Forderung nach einem höheren Arbeitslosengeld und einer Arbeitsmarkt-Offensive. Wie dringend die Menschen das brauchen zeigt die große Nachfrage nach Beratung bei der Arbeiterkammer seit Beginn dieser Krise.

„Die AK setzt sich an 365 Tagen im Jahr für soziale Gerechtigkeit ein“, sagt AK Präsidentin Renate Anderl. „Jedes Jahr beraten wir mehr als zwei Millionen Menschen und machen Österreich so Stück für Stück gerechter. Aus den Beratungen leiten wir auch politische Forderungen ab.“ Die AK Präsidentin bekräftigt daher ihre Forderung nach einem höheren Arbeitslosengeld: „Wer nur mehr 55 Prozent des Einkommens hat, muss trotzdem 100 Prozent der Rechnungen bezahlen. Arbeitslosigkeit darf nicht zu Armut führen.“

Die hohe Arbeitslosigkeit in der Coronakrise wird auch nicht von heute auf morgen verschwinden. Daher urgiert die AK dringend eine Offensive auf dem Arbeitsmarkt. Anderl: „Aus meiner Sicht gibt es genug Arbeit in wichtigen Bereichen, die die Politik viel zu lange vernachlässigt haben. Wir brauchen die dringend Personal in der Pflege, in den Kindergärten, in der Bildung, im öffentlichen Nahverkehr, im Kampf gegen die Klimakrise. Die öffentliche Hand muss hier eine wesentliche Rolle spielen, um diese Jobs zu schaffen.“

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