ÖVP-Wissenschaftssprecher begrüßt Corona-Tests als Eintrittskarten für Lehrveranstaltungen und Prüfungen

Wien (OTS/ÖVP-PK) „Auch wenn der Fernunterricht an unseren Hochschulen weitgehend gut funktioniert, kann in manchen Fällen die physische Anwesenheit nicht ersetzt werden, beispielsweise bei Laborübungen, bei künstlerischen Seminaren, oder sei es auch nur, um sich mit Kommilitonen auszutauschen. Die im heutigen Wissenschaftsausschuss von ÖVP, Grünen und NEOS eingebrachte Gesetzesvorlage für die Universitäten und Hochschulen ist für Studentinnen und Studenten ein wichtiger Schritt in Richtung Normalität“, zeigte sich ÖVP-Wissenschaftssprecher Abg. Rudolf Taschner erfreut. Konkret sollen negative Coronatests als Eintrittskarten für Lehrveranstaltungen und Prüfungen dienen. Die genauen Details legen die jeweiligen Universitäts- und Hochschulleitungen fest.

Den Universitäten und Hochschulen steht eine Million Euro für den Einsatz von Teststrategien zur Verfügung – zusätzlich zu 20 Millionen Euro, die aus der laufenden Universitätsfinanzierung zur Deckung der Mehrkosten für die Pandemiebekämpfung umgewidmet werden. Den Fachhochschulen wird im Bedarfsfall sogar eine über die bestehenden Fördermittel hinausgehende finanzielle Unterstützung zur Verfügung gestellt.

Eine kürzlich bei Studentinnen und Studenten durchgeführte Umfrage zeigt, dass zwar die Pandemie ihr Arbeitsleben naturgemäß beeinflusst, die bisher seitens der Universitäten und Hochschulen darauf angepassten Angebote aber gut aufgenommen wurden. In diesem Sinne zielen die nun geplanten Maßnahmen in die richtige Richtung.

„Einerseits können mit den Testungen Infektionen aufgespürt werden, andererseits eröffnet sich nun endlich die Möglichkeit, wieder persönlich auf die Universität oder Fachhochschule zu gehen.“ 21 Prozent fehlen, laut der Umfrage, das studentische Leben und der persönliche Kontakt, so Taschner. Massenvorlesungen werden allerdings angesichts der noch bestehenden Infektionslage auch im Sommersemester 2021 nicht möglich sein.

Bibliotheken können sich aber wieder für die Universitäts- und Hochschulangehörigen und auch für außenstehende Personen öffnen, soweit es das Infektionsgeschehen zulässt. Auch Lesesäle und Lernzonen können wieder zugänglich sein, solange die geltenden Hygiene- und Sicherheitsregelungen eingehalten werden.

Taschner weist überdies darauf hin, dass nicht alle, die es brauchen, zu Hause über eine ausreichend stabile Internetverbindung oder über einen Arbeitsplatz verfügen, an dem in Ruhe gelernt und geforscht werden kann. Nicht zuletzt aus diesem wichtigen Grund werden Universitäten und Hochschulen gebeten, Hörsäle und Seminarräume als Lern- und Arbeitsorte zur Verfügung zu stellen, die im Moment nicht genützt werden oder vorübergehend frei sind.

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