LH Mikl-Leitner: Niederösterreich kann sich auf seine Feuerwehren verlassen

St. Pölten (OTS) Nach rund fast zwei Jahren Bauzeit wurde heute in Ternitz (Bezirk Neunkirchen) das neu errichtete Feuerwehrhaus und das Katastrophenschutzzentrum offiziell seiner Bestimmung übergeben. Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner überreichte dabei Dekrete und Ehrenzeichen an Feuerwehrkameraden für ihre 25-, 40- und 60-jährige Mitgliedschaft. Weiters wurden auch Urkunden der Stadt Ternitz an verdienstvolle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verliehen. Im Rahmen der Festveranstaltung fand auch die Segnung des neuen Gebäudes und des neuen Mannschaftstransportfahrzeuges statt.

„Dieses Fest gibt uns die Möglichkeit, Kraft zu tanken für die Herausforderungen, die vor uns liegen“, sagte die Landeshauptfrau in ihrer Festansprache. „Bei der NÖ Sicherheitsfamilie, die aus Feuerwehr, Bundesheer, Polizei, Rotes Kreuz, Samariterbund und weitere Blaulichtorganisationen besteht, funktioniert die Zusammenarbeit auf Zuruf. Die Freiwillige Feuerwehr ist immer da, im Alltag, aber auch in Krisenzeiten. Unsere Feuerwehren sind zur Stelle, wenn es darum geht, Leben zu retten, Brände zu löschen oder Menschen zu bergen“, führte Mikl-Leitner weiter aus und erinnerte an die Einsätze in dieser Region beim Waldbrand im Rax-Schneeberg-Gebiet. „Damit die Feuerwehren professionell arbeiten können, braucht es Ausstattung, Gerätschaften und Feuerwehrhäuser“, sprach sie einen weiteren Aspekt an und betonte: „Gerade die Freiwilligen Feuerwehren und die vielen Vereine sind die pulsierenden Lebensadern in unseren Gemeinden und in unseren Städten. Fast jeder zweite Landesbürger engagiert sich ehrenamtlich in Niederösterreich.“

LH-Stellvertreter Franz Schnabl sagte: „So ein Projekt braucht viel Zeit und sehr viel Überzeugungskraft. Wir haben in Niederösterreich die Tradition, dass sich die Menschen für ihre Nachbarn, für die Gemeinde und für die Region einsetzen. Wir pflegen die Kultur des Ehrenamtes.“

Bürgermeister Rupert Dworak meinte: Durch das neue Stromaggregat sei es nun möglich, bei einem Stromausfall das gesamte Feuerwehrhaus mit Notstrom zu versorgen. Bei einem großflächigen Stromausfall könne die hausinterne Infrastruktur für den Krisenstab der Gemeinde und für die Feuerwehr aufrechterhalten werden. Ternitz sei mit insgesamt 600 Feuerwehrmännern und Feuerwehrfrauen die sicherste Stadt Österreichs.

Landesfeuerwehrkommandant Dietmar Fahrafellner sagte: „Wir leben in einem wunderschönen Land mit einem tollen Sicherheitssystem.“

Feuerwehrkommandant Andreas Weninger betonte: Im Katastrophenschutzzentrum seien etwa 1.000 gefüllte Sandsäcke gelagert, „die sofort zum Einsatz kommen können, sowie 30.000 leere Sandsäcke, die bei Bedarf vor Ort gefüllt werden.“

Auf einem knapp 2.700 Quadratmeter großen Grundstück wurden für das Feuerwehrhaus und das Katastrophenschutzzentrum eine Fläche von 960 Quadratmetern verbaut. Rund 2,2 Millionen Euro wurden in das Gebäude investiert.

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