Interdisziplinäres Festival startet am 7. März

St. Pölten (OTS/NLK) Seit Oktober 2018 betreibt das Institut für Medienarchäologie (IMA) in der St. Pöltner Innenstadt unter dem Motto „Wir haben eine Wahl“ einen temporären Raum, in dem sich die Mitarbeiter des IMA, inspiriert vom Jubiläum 100 Jahre Frauenwahlrecht in Österreich, künstlerisch, gestalterisch und forschend mit verschiedensten Fragen und Facetten der Reproduktion und deren Zukunft beschäftigen.

Höhepunkt des bis 25. April laufenden Projekts ist das interdisziplinäre Festival „The Art of Reproduction“, das von Donnerstag, 7. März, bis Donnerstag, 11. April, zu Ausstellungen, Performances, Konzerten etc. lädt. Eröffnet wird am Donnerstag, 7. März, um 19 Uhr mit einem „Grand Opening“ und einer „Guerillatour“ vom St. Pöltner Hauptbahnhof durch die Innenstadt zum Wahlbüro in der Linzer Straße mit Videoprojektionen von starsky und Sound von Elisabeth Schimana. Im Anschluss eröffnet starsky mit „niemand hat die wahl part II, eine räumliche text intervention und polymediale live performance zur lage deiner welt“ das Festival im Wahlbüro. Die Choreografin und Tänzerin aiko agiert dabei als bewegliche Projektionsfläche, die Musik dazu spielt live Elisabeth Schimana.

Tags darauf, am Freitag, 8. März, dem Internationalen Frauentag, eröffnet das IMA in Kooperation mit dem Museum für Verhütung und Schwangerschaftsabbruch (MUVS) um 19 Uhr die Ausstellung „Entscheidung“, zeigt den Film „Der lange Arm der Kaiserin – Die Geschichte des Schwangerschaftsabbruchs in Österreich“ von Susanne Riegler und eine Musikperformance zum Thema von Pia Palme.

Fortgesetzt wird am Donnerstag, 14. März, mit dem Thema „Replika“, der Präsentation einer Installation von Rebekah Wilson und Norbert Math sowie der „Kinderbastelstube – Künstliche Reproduktion und das Spiel mit dem Leben“ von Andreas Rathmanner, der Lecture „Maternal instinct vs. Mother nature“ von Sairica Rose und dem Film „Future Baby” von Maria Arlamovsky. Am Donnerstag, 21. März, stehen dann unter dem Motto „Transhuman“ die Installation „Das Ende der Reproduktion“ von Seppo Gründler, die audiovisuelle Performance „Kryostase“ mit Seppo Gründler, Elisabeth Schimana, Norbert Math u. a. sowie die Thereminperformance „Musik aus dem Äther“ von Olesya Rostovskaya im Mittelpunkt. Eine Woche später, am Donnerstag, 28. März, geht es mit dem Impulsvortrag „Female Pleasure!?“ von Sabine Ziegelwanger, der Textperformance „Im Anfang war das Wort. Und Das Wort ward Fleisch“ von Karin Seidner sowie der mit Live-Musik unterlegten Lecture-Performance „A wilde guide for a subversive motherhood“ von María Llopis und Henry Holzwarth um das Thema „Gebären“; Beginn ist jeweils um 19 Uhr.

Am Donnerstag, 4. April, startet das Programm bereits um 10 Uhr mit einem offenen Workshop der FH St. Pölten zum Thema „Wilde Reproduktion“, ab 19 Uhr werden die Ergebnisse präsentiert. Beim „Grand Finale“ am Donnerstag, 11. April, schließlich stehen ab 19 Uhr die Musikperformance „Terje C-tion(s)“ von Lena Kocisova (akkamiau) und eine Lecture-Performance von Elisabeth Schimana auf dem Programm.

Geöffnet hat das Wahllokal am Dienstag, Mittwoch und Donnerstag (außer an Feiertagen) jeweils von 15 bis 19 Uhr; Eintritt: freie Spende. Nähere Informationen und das detaillierte Programm beim IMA unter 02742/9001-3900, Eleonora Bischof, e-mail eleonora@ima.or.at und www.ima.or.at.

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