Außerdem am 22. März um 21.10 Uhr in ORF 2: In vielen Sprachen zu Hause – der Wert der Mehrsprachigkeit

Wien (OTS) Christoph Feurstein präsentiert in „Thema“ am Montag, dem 22. März 2021, um 21.10 Uhr in ORF 2 folgende Beiträge:

Impfen – die Angst vor Nebenwirkungen

„Ich habe geglaubt, mein Herz fliegt mir aus der Brust“, erzählt Konstanze Winkler über die Nebenwirkungen nach der Covid-19-Schutzimpfung mit dem Wirkstoff von AstraZeneca. Die 24-Jährige, die als Lehrende zum Impfen dran war, hatte mehr als 40 Grad Fieber, Herzrasen und massiv erhöhten Blutdruck. Expertinnen und Experten weltweit beobachten den Impfstoff von AstraZeneca aber in erster Linie wegen des Verdachts, dass er Thrombosen, mitunter sogar im Gehirn, verursachen könnte. Die europäische Arzneimittelbehörde EMA stuft den Wirkstoff weiterhin als sicher ein, möchte aber den Gefahrenhinweis auf Thrombosen vermerkt wissen. Die Hausärztin Martina Heschl kann die Aufregung nicht ganz nachvollziehen:
„Impfreaktionen oder auch Nebenwirkungen sehen wir bei allen Impfungen, darum ist eine gute ärztliche Betreuung vor und nach den Impfungen unabdingbar.“ Welche Nebenwirkungen sind bei den verschiedenen Impfstoffen zu erwarten und wie gefährlich sind sie? Vanessa Böttcher und Markus Stachl haben recherchiert.

Social Egg Freezing – Eizellen auf Vorrat, mehr Zeit für den Kinderwunsch

„In dem Moment, als ich mich dazu entschieden habe, hat die biologische Uhr aufgehört zu ticken“, sagt Julia Sobieszek. Die 35-jährige Künstlermanagerin hat vor einem Jahr ihre Eizellen einfrieren lassen. Sie leidet unter einer Schilddrüsenerkrankung, die sich mit der Zeit auf ihre Fruchtbarkeit auswirken könnte. Nur mit medizinischer Indikation ist das Einfrieren von Eizellen für eine spätere Befruchtung in Österreich erlaubt. Sie vorsorglich einfrieren zu lassen, um etwas mehr Zeit für die Familienplanung zu haben, ist vom Gesetzgeber nicht vorgesehen. Gerade während der Pandemie ist es für viele Frauen schwierig, „rechtzeitig“ einen Partner zu finden. Eva Kordesch berichtet über Vor- und Nachteile des „Social Egg Freezing“.

In vielen Sprachen zu Hause – der Wert der Mehrsprachigkeit

„Englisch ist meine emotionale Sprache. Wenn ich etwas betonen will, sage ich es auf Deutsch. Und Somali – das ist die Sprache, in der ich schimpfe.“ Sihaam Abdillahi ist 17 Jahre alt, mit drei Jahren kam sie nach Wien. Spätestens seit sie 2020 den Redewettbewerb „Sag’s multi“ gewonnen hat, ist ihr der Wert ihrer Mehrsprachigkeit bewusst. An die 600 Jugendliche mit 50 Sprachen nehmen heuer an der Challenge teil. Sonja Hochecker hat drei von ihnen getroffen, erzählt ihre nicht immer leichte Geschichte und fragt die Sprachwissenschafterin Brigitta Busch, warum Mehrsprachigkeit nicht ganz selbstverständlich als Kompetenz gesehen wird.

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