Außerdem am 12. Juli um 21.05 Uhr in ORF 2: Flucht oder Sucht – wann wird Computerspielen problematisch?

Wien (OTS) Christoph Feurstein präsentiert in „Thema“ am Montag, dem 12. Juli 2021, um 21.05 Uhr in ORF 2 folgende Beiträge:

Leonie – der Kampf der Eltern um Würde und Gerechtigkeit

Die Eltern der 13-jährigen Leonie, die vor zwei Wochen ums Leben gekommen ist, kämpfen um Gerechtigkeit: Ihr Anwalt Florian Höllwarth prüft eine Amtshaftungsklage gegen die Republik Österreich. Wären zwei der mutmaßlichen Täter – straffällig gewordene afghanische Asylwerber – rechtzeitig abgeschoben worden, könnte Leonie noch am Leben sein. Als wäre das Leid der Eltern nicht schlimm genug, sind sie auch mit Falschmeldungen, Pietätlosigkeiten und Anschuldigungen auf sozialen Medien konfrontiert. „Bitte verurteilt uns nicht!“, bittet Leonies verzweifelte Mutter Melanie P. angesichts der Hasspostings, die sie und ihren Mann als Rabeneltern brandmarken. „Wir konnten unser Kind ja nicht einsperren“, so Leonies Vater. Was brauchen Eltern, die den schlimmsten erdenklichen Verlust erleiden? Und was tun, wenn Jugendliche nicht mehr zu kontrollieren sind? Sabina Riedl und Vanessa Böttcher berichten.

Amalia und Ferry Ebert – eine große Liebe und die Diagnose Demenz

„Ich habe sehr viele Widerwärtigkeiten durchmachen müssen, bis ich zum wahren Kern des Lebens gekommen bin – und das ist die grenzenlose Liebe eines Menschen“, sagt Ferry Ebert nach 65 Jahren Ehe mit seiner Frau Amalia. Der Automatenpionier hat in den 1960er Jahren mit seinen Kondomautomaten gegen viele gesellschaftliche Widerstände ein Stück österreichischer Unternehmens- und Aufklärungsgeschichte geschrieben. Zur gleichen Zeit hat der junge Krankenpfleger Erwin Böhm begonnen, Tabus im Umgang mit Demenzpatientinnen und -patienten zu brechen: Er holt sie aus den Pflegeheimen zurück in die Gesellschaft und zeigt, dass in der Lebensgeschichte der Menschen der Schlüssel zum besseren Verständnis ihrer Demenz liegt. Martin Steiner hat mit Amalia und Ferry Ebert über ihr langes, bewegtes Leben und über die Herausforderungen gesprochen, die das Vergessen mit sich bringt.

Flucht oder Sucht – wann wird Computerspielen problematisch?

„Ich habe zum ersten Mal in meinem Leben das Gefühl bekommen, gut in etwas zu sein – und dafür auch geschätzt zu werden“, sagt Veronika Wolf über das Computerspiel „World of Warcraft“. Wegen ihres zwanghaften Spielverhaltens hat die 28-Jährige ihr Studium nicht mehr geschafft und sich in psychologische Behandlung begeben. Vor allem nach den Lockdowns ist die Zahl der Patientinnen und Patienten mit Online-Gaming-Sucht angestiegen, sagt Roland Mader, Psychiater im Wiener Anton-Proksch-Institut. Um den Kontakt zu ihren Kindern nicht völlig zu verlieren, wünscht sich Mader auch von Eltern ein Grundverständnis für die Welt der Computerspiele. Denn die Ursachen für eine Suchtstörung liegen nicht in der digitalen, sondern in der realen Welt, berichtet Martin Steiner.

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