Am 12. Dezember um 21.10 Uhr in ORF 2

Wien (OTS) Christoph Feurstein präsentiert „Thema“ am Montag, dem 12. Dezember 2016, um 21.10 Uhr in ORF 2 mit folgenden Beiträgen:

Tödliche Flucht im Güterzug

„Ich habe mich an der Unterseite vom Sattelschlepper am Reserverad festgeklammert. Als der Lkw auf der Autobahn schnell geworden ist, habe ich Angst bekommen und nach oben geklopft, aber der Fahrer hat mich nicht gehört“, erzählt Ali Y. Der junge Afghane ist vor fünf Jahren unter Lebensgefahr als blinder Passagier nach Österreich gekommen.
Letzte Woche werden am Güterbahnhof Wörgl in Tirol zwei Tote und ein schwerverletzter Mann gefunden werden. Beim Ausladen der Lkws der „Rollenden Landstraße“ dürften sie bewusstlos vor Kälte aus ihren Verstecken gefallen und überrollt worden sein. Nur wenige Tage später greift die Polizei wieder sechs Menschen auf, die sich auch in Lkw-Fahrgestellen versteckt haben. In München hat die Polizei allein im November 120 Personen auf Güterbahnhöfen aufgegriffen. Jetzt verstärkt auch die österreichische Polizei die Kontrollen. Martin Steiner ist für „Thema“ auf der Brenner-Route unterwegs und berichtet über Lkw-Fahrer, Flüchtlinge und Grenzpolizisten. Andrea Poschmaier fragt nach, was Menschen dazu bringt, sich auf der Flucht in lebensgefährliche Situationen zu bringen.

Langzeitarbeitslosigkeit – Wie drei Frauen neu beginnen

Vor vier Jahren hat Brigitte ihren Job im Supermarkt verloren. Weil sie krank geworden war, hat sie ihr Chef gekündigt und gesagt, er sei nicht ihr „Licht ins Dunkel“. Seither durchläuft die 56-Jährige die üblichen Stationen der Langzeitarbeitslosigkeit: AMS-Schulungen vom Computerkurs bis zum Staplerführerschein. „Ich schäme mich vor allem vor meinen Kindern. Sie lieben mich, wie ich bin, aber im Herzen tut es mir weh, dass ich ihnen kein besseres Leben bieten kann“, erzählt sie. Jetzt hat Brigitte einen befristeten Arbeitsplatz im Kleidersortierwerk der Caritas „Carla Tex“ in Hohenems in Vorarlberg gefunden. Die 52-jährige Maggy war auch lange arbeitslos und hat vor Kurzem die Aufnahmeprüfung an der „Schule für Sozialarbeit“ bestanden. „Als junges Mädchen hätte ich die Stärke nicht gehabt. Jetzt hab ich mir gedacht, das probierst du einfach“, sagt Maggy. Ihre Ausbildung ist eines der Ergebnisse des Projekts „50 Plus“. Früher war sie Werkzeugmacherin, bis sie Arthrose in den Händen bekommen und dadurch ihren Job verloren hat. Andrea Poschmaier hat Langzeitarbeitslose getroffen, die der Mut nicht verlassen hat.

Max Müller – Unser Rosenheim-Cop im Porträt

Seit der ersten Staffel ist er mit dabei: Max Müller alias Michi Mohr von den „Rosenheim-Cops“. Für viele Fans ist der von ihm dargestellte tollpatschige bayrische Polizist die Lieblingsfigur der Erfolgsserie, die in Österreich zuletzt mehr als 900.000 Zuseher/innen erreicht hat. Weihnachten feiert Max Müller wie jedes Jahr in seiner Heimatstadt Klagenfurt, wo der ausgebildete Bariton seit 25 Jahren in der Mitternachtsmette der Stadtpfarrkirche St. Egid singt. „Die Bescherung gab es bei uns zu Hause meistens erst um zehn Uhr abends“, erzählt Müller, Sohn eines Marktstandlers und Maronibraters. Eva Kordesch hat den Publikumsliebling in seiner Wiener Wohnung besucht und ihn zu einem von ihm gestalteten Weihnachtsabend im Klagenfurter Minimundus begleitet.

Die Sendung ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage als Video-on-Demand abrufbar und wird auch als Live-Stream auf der ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) angeboten.

Das gesamte TV-Angebot des ORF – ORF eins, ORF 2, ORF III sowie ORF SPORT + – ist auch im HD-Standard zu empfangen. Alle Informationen zum ORF-HD-Empfang und zur Einstellung der neuen HD-Angebote finden sich auf der Website hd.ORF.at, die ORF-Service-Hotline 0800 / 090 010 gibt kostenfrei aus ganz Österreich persönliche Hilfestellung.

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