Durch klare Kennzeichnung Herkunft verarbeiteter Eier in Handel und Kantinen erkennen können

Graz (OTS) “Heimische Eier sind klimafreundlich hergestellt, die Legehennen werden zu höchsten Tierschutz- und Tierwohlstandards gehalten und ausschließlich mit gentechnikfreiem Futter gefüttert”, betont Franz Titschenbacher, Präsident der Landwirtschaftskammer (LK) Steiermark, anlässlich des morgigen Welteitages. Weil die heimischen Legehennen mit Soja aus dem Donauraum gefüttert werden, das darüber hinaus auch gentechnikfrei produziert wird, vermeiden die steirischen Produzenten den Ausstoß von rund 40.000 t Kohlendioxid (CO2) pro Jahr. Die heimischen Legehennen werden ausschließlich in Bio- oder Freilandhaltung beziehungsweise freilaufend im Stall und mit Beschäftigungsmaterial gehalten.

Regionalität muss erkennbar sein

Regionale Eier sind nicht nur qualitativ hochwertig. Durch kurze Transportwege, einen geringen CO2-Ausstoß und regionale Futtermittel aus Donau-Soja sind heimische Eier auch eine klimafreundliche Alternative zu Importware. Titschenbacher bekräftigt seine Forderung nach einer verpflichtenden Herkunftskennzeichnung von Lebensmitteln mit Ei-Anteil wie Nudeln, Kuchen & Co. sowie von Speisen mit Eiern in Großküchen und Kantinen. Täglich landen trotz EU-weiten Käfigverbots nach wie vor 572.722 Billigst-Eier überwiegend aus ausländischen Käfighaltungen auf unseren Tellern. Jährlich sind es 209 Mio. Stück. “Das ist absurd. Wir verlangen mit Nachdruck, dass den Konsumenten keine ausländischen Käfigeier auf den Tellern untergejubelt werden. Eine klare Herkunftskennzeichnung verschafft den Verbrauchern eine echte Wahlfreiheit”, unterstreicht der LK-Präsident.

Titschenbacher: Kleine Einkaufsveränderung, große Wirkung auf Arbeitsplätze

“Eine kleine Veränderung im Einkaufsverhalten hat große Wirkungen auf die Arbeitsplätze, stärkt die Regionen und schont das Klima”, betont der LK-Präsident. “Werden nur um 1% mehr heimische Lebensmittel gekauft, schafft das Arbeitsplätze und stärkt die Region. Nach WIFO-Berechnungen heißt das konkret: Wenn jeder steirische Haushalt im Monat im Wert von 3,50 Euro mehr heimische statt internationale Lebensmittel kauft, schafft das in der Steiermark 500 neue Arbeitsplätze.”

Weltweit 90% Käfigeier

Weltweit werden 90% der Legehennen in Käfigen gehalten. Selbst in Europa, wo es seit 2012 ein Käfigverbot gibt, werden nach wie vor 53,2% der Hennen in Käfigen gehalten. In Österreich ist das bereits seit 2009 verboten. Die Steiermark als Eier-Land Nummer eins ist internationaler Vorreiter bei der alternativen Haltung von Legehennen. In der Grünen Mark halten 710 Betriebe Legehennen, davon sind 104 Bio-, 452 Freiland- und 192 Bodenhaltungsbetriebe. Insgesamt werden in der Steiermark 2,5 Mio. Hennen gehalten. Als österreichweites Eier-Land Nummer eins hat die Steiermark einen Marktanteil von rund 36%. (Schluss)

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