Schülerunion sieht den Relaunch der neuen Lernsieg-App immer noch kritisch und fordert weitere Verbesserungen. Es soll zu einem Tool für Lehrpersonen werden.

Wien (OTS) Das „Lernsieg“ App ging heute wieder online und steht nun wieder in den App-Märkten für alle Schülerinnen und Schüler in ganz Österreich zum Download bereit. Große Veränderung im Vergleich zur letzten Version gibt es noch nicht. Die Schülerunion, welche in einem ständigen sowie guten Austausch mit Gründer Benjamin Hadrigan steht, zeigt sich diesbezüglich wenig erfreut und fordert weitere Verbesserungen bei der App. Weiters schließt die größte Schülerorganisation Österreichs einen Erfolg der App definitiv nicht aus, sieht aber noch einige Problemfelder die noch behoben werden müssen. Gleichzeitig hat das App Potential zu einem erfolgreichen Feedback-Tool für Lehrpersonen zu werden.

Bundesschulsprecherin Jennifer Uzodike ortet noch einige Problemstellen: „Wir als BSV begrüßen, dass Benjamin Hadrigan und sein Team sich dazu bereiterklärt haben, Änderungen an der App „Lernsieg“ vorzunehmen, um sie zu einem konstruktiven und sinnvollen Feedback Tool zu verwandeln. Trotzdem ist es uns wichtig, dass Schülerinnen und Schüler auch die Möglichkeit bekommen fundierte Rückmeldungen zu geben und dies in Form eines 360 Grad Feedbacks, welches im Einhergehen mit Lehrerschaft und Schülerschaft abgehalten wird. Feedback gibt uns Schülerinnen und Schüler die Chance den Unterricht mitzugestalten und gleichzeitig können wir uns selbst weiterentwickeln.“

Bundesobmann Sebastian Stark hat ein klares Bild vor Augen: „Wir freuen uns über das Engagement und die Hartnäckigkeit der Lernsieg Entwickler und Betreiber. Ihr Ziel ist es, wie auch unseres, für Verbesserung im Bildungssystem zu sorgen. Dennoch sehen wir aktuell keine Verbesserungen an der App und bleiben bei unserer Ansicht, dass fundiertes und konstruktives 360 Grad Feedback an Österreichs Schulen essentiell ist. Genau deshalb ist das Ministerium jetzt am Zug und muss so schnell als möglich die Bemühungen intensivieren. Wir stehen weiterhin in einem guten Kontakt mit den Gründern und schließen einen Erfolg der App noch nicht aus. Wir sind überzeugt davon, dass die App zu einem tollen Tool für, statt eines Tools gegen Lehrerinnen und Lehrer werden kann.“

Die Schülerunion ist mit über 30.000 Mitgliedern die größte Schülerorganisation Österreichs, in der sich die Mitglieder ehrenamtlich engagieren. Durch ihr vielfältiges Serviceangebot, wie zum Beispiel dem Schulrechtsnotruf und diversen Weiterbildungen, gilt sie als wichtigste Anlaufstelle für Schülerinnen und Schüler. Darüber hinaus bringt sie ihre Forderungen in der Bundesschülervertretung ein, in der sie im Schuljahr 2019/20 26 von 29 Mandaten sowie die Bundesschulsprecherin stellt.

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Daniel Thomas Bayer
Pressesprecher Schülerunion
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