Nach „Shöpping“ wird nun der zweite Schritt einer strategischen Kooperation zwischen der privaten ProSiebenSat.1-Puls4-Gruppe und dem teilstaatlichen Dienstleister fixiert.

Wien (OTS) Die Sendergruppe um Puls 4 steigt bei der neuen Bank-Tochter der börsennotierten österreichischen Post AG ein, berichtet der „trend“ in seiner neuen Ausgabe. Die Beteiligung gegen Werbeleistung – Media for Equity – liegt im einstelligen Prozentbereich.

„Wir gehen eine vertiefte strategische Partnerschaft ein“, bestätigt Senderchef Markus Breitenecker dem Wirtschaftsmagazin. Konkret erhält Sevenventures, der Beteiligungsarm der Gruppe, eine Beteiligungsoption im einstelligen Prozentbereich für die Bank99, an der die Post aktuell 80 Prozent und ihr Partner Grawe 20 Prozent halten – die genaue Höhe bemisst sich an der Performance.

Nach den positiven Erfahrungen beim Post-E-Commerce-Portal Shöpping „wollen wir auch bei der Bank 99 auf die Werbekraft der ProSiebenSat.1-Puls4-Gruppe bauen“, sagt Post-Chef Georg Pölzl dem „trend“.

Bei Shöpping, das 2020 rund 50 Millionen Euro umgesetzt hat, gibt es eine Beteiligungsoption von Sevenventures zwischen 14 und 19 Prozent, die 2023 realisiert werden kann.

Die im April 2020 gestartete Bank99 hatte per Jahresende nach Angaben der Post rund 60.000 Kunden. Die Vision der Zusammenarbeit ist laut Breitenecker, „die Themen Entertainment und News im Streaming auf der einen Seite mit E-Commerce, Payment und Zustellung auf der anderen Seite zu verschränken. Da kann durchaus noch mehr entstehen.“

Pölzl betont im „trend“-Interview die Gemeinsamkeiten der beiden Unternehmen: „Amazon ist unser größter Kunde und gleichzeitig unser größter Mitbewerber, das verbindet uns.“

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