Mit „kulturMontag“, „WELTjournal“, „WELTjournal +“, „Universum History“ und zwei ORF-III-Themenabenden

Wien (OTS) Vor 30 Jahren, am 25. Juni 1991, erklärten Slowenien und Kroatien ihre Unabhängigkeit von Jugoslawien. Gleich am 26. Juni folgte der Angriff der Jugoslawischen Volksarmee auf Slowenien – es war der Beginn der kriegerischen Auseinandersetzungen im schließlich zerfallenen Vielvölkerstaat, die erst 2001 ein Ende fanden. Jede der sechs ehemaligen Teilrepubliken ist heute ein unabhängiger Staat. Zum 30. Jahrestag des Beginns des Jugoslawienkriegs erinnert der ORF mit einem umfangreichen Programmschwerpunkt in ORF 2 und ORF III an die tragischen historischen Ereignisse.

Den Auftakt macht der „kulturMontag“ am 21. Juni um 22.30 Uhr in ORF 2, der u. a. hinterfragt, was von der Idee Jugoslawien geblieben ist und wie sich Kulturschaffende an ihre einstige Heimat erinnern. Außerdem blickt das Kulturmagazin neben dem historischen militärischen Konflikt mitten in Europa auch auf die aktuellen politischen Entwicklungen in Slowenien, die u. a. Künstlerinnen und Künstler auf die Barrikaden gehen lassen.
Am Mittwoch, dem 23. Juni, steht ORF 2 ab 22.30 Uhr im Zeichen des Jugoslawienkriegs: Zunächst beleuchtet „WELTjournal“ in einer Dokumentation das Thema „Slowenien und Kroatien – 30 Jahre unabhängig“, gefolgt von „WELTjournal +“ (23.05 Uhr), das mit der Doku „Unverzeihlich – Schuld und Sühne“ wesentliche Nachkriegsfragen behandelt: Können wir Kriegsverbrechern vergeben? Und: Sollen wir das überhaupt?
Am Freitag, dem 25. Juni, um 22.35 Uhr zeigt „Universum History“ die Dokumentation „Balkan in Flammen – Der Anfang vom Ende Jugoslawiens“, die sich auf Spurensuche nach den Ursachen der Konflikte begibt und den Untergang der politischen Vision eines geeinten Jugoslawiens analysiert.

ORF III gestaltet am Samstag, 26. Juni sowie 3. Juli, ab 20.15 Uhr zwei umfangreiche „zeit.geschichte“-Abende: So steht zum Beginn der ersten, insgesamt achtteiligen Themenstrecke, die den Bogen von Titos Tod 1980 bis zum Dayton-Abkommen 1995 spannt, die ORF-III-Neuproduktion „Nachbar im Krieg – Österreich und der Jugoslawienkonflikt“ (20.15 Uhr) auf dem Programm. Darauf folgen die Doku „Josip Broz, genannt Tito“ (21.05 Uhr) sowie alle sechs Teile der preisgekrönten Reihe „Bruderkrieg – Der Kampf um Titos Erbe“ (ab 22.00 Uhr).
Eine Woche später, am 3. Juli, präsentiert ORF III einen fünfteiligen „zeit.geschichte“-Abend, der jene Ereignisse des 20. Jahrhunderts rekapituliert, die 1991 im Jugoslawienkrieg mündeten. Zum Auftakt steht die ORF-III-Neuproduktion „Kärntens umkämpfte Grenze“ (20.15 Uhr) von Thomas Hackl auf dem Spielplan. Danach untersucht die dreiteilige Dokureihe „Balkan in Flammen“ (ab 21.10 Uhr) den Zerfall der ehemaligen Sozialistischen Föderativen Republik Jugoslawien im Herzen der Balkanregion: „Pulverfass Jugoslawien“, „Ein Land zerfällt“ (22.05 Uhr) und „Jugoslawien in Trümmern“ (23.05 Uhr). Den Abschluss bildet der Film „Brennende Grenze – Beginn des jugoslawischen Dramas“ (0.05 Uhr).

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