Auch die AnhängerInnen von ÖVP und FPÖ sehen Vorteile von Sozialpartnerschaft und gesetzlicher AK-Mitgliedschaft

Wien (OTS/ÖGB) „Zwei Drittel der Menschen in Österreich stehen zur Sozialpartnerschaft und ihren Institutionen“, sagt Bernhard Achitz, Leitender Sekretär des ÖGB, anlässlich der heute präsentierten Befragungsergebnisse der Sozialwissenschaftlichen Studiengesellschaft (SWS): „Der große Rückhalt, den die Sozialpartner in der Bevölkerung genießen, muss auch von den Parteien, die gerade in Regierungsverhandlungen sind, zur Kenntnis genommen werden. Jeder Angriff auf die Sozialpartnerschaft ist auch ein Angriff auf die eigenen WählerInnen.“++++

63 Prozent der Befragten sagen, dass die Sozialpartnerschaft vorteilhaft für Österreich ist – um neun Prozentpunkte mehr als 2011. Auch die AnhängerInnen der KoalitionsverhandlerInnen sehen das mehrheitlich so. „Nur vier Prozent der FPÖ-Gefolgschaft und fünf Prozent der ÖVP-AnhängerInnen glauben, dass die Sozialpartnerschaft nachteilig für unser Land ist“, sagt Achitz.

Österreichisches Erfolgsmodell Sozialpartnerschaft weiterführen und ausbauen

Zwei Drittel sind auch der Ansicht, dass die Abschaffung der gesetzlichen Mitgliedschaft in der Arbeiterkammer schlecht für die ArbeitnehmerInnen wäre. Nur 13 Prozent glauben, dass der Wechsel zu einer freiwilligen Mitgliedschaft gut wäre. Achitz. „Die Menschen wissen offensichtlich ganz genau, wie wichtig die AK und die Sozialpartnerschaft für sie sind. Auch in Zukunft muss dieses österreichische Erfolgsmodell weitergeführt und ausgebaut werden.“

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