Am 24. November um 20.15 Uhr in ORF 2

Wien (OTS) Der zweite Teil der neuen „Universum“-Reihe „Undercover unter Tieren“ führt die künstlichen „Undercover-Spione“ am Dienstag, dem 24. November 2020, um 20.15 Uhr in ORF 2 „auf geheimer Mission zwischen Arktis und Äquator“ in die Tierwelt des Nordens. Hier bringen die Jahreszeiten ständige Veränderungen der Lebensbedingungen mit sich – auch die ferngesteuerten Agenten im tierischen Outfit müssen in diesen Breitengraden flexibel und wetterfest sein. Sie gehen mit Grizzly-Bären in Alaska auf Lachsfang, begleiten Seeotter-Muttertiere und ihre Jungen, tauchen mit Teufelsrochen vor der Küste Mexikos und erleben den harten Arbeitstrott in einem deutschen Biberbau. Es sind unterschiedliche Lebensräume, in die die „Undercover-Spione“ diesmal Einblick gewähren: Wiesen, Gewässer und Wälder der nördlichen Hemisphäre. Der britische Naturfilmer John Downer dokumentiert in seinem Film (ORF-Bearbeitung: Doris Hochmayr) aufregende Geschichten aus der Tierwelt von Alaska bis Deutschland, von der mexikanischen Sierra Nevada bis zu den Laubwäldern Englands. Die weiteren Folgen stehen am 1. und 8. Dezember auf dem Programm von ORF 2.

Ein besonderer Agent, mit dichtem Fell und scharfem Blick, ist an der Küste Alaskas im Einsatz. Er hat sich einer Gruppe von Seeottern angeschlossen. Die Muttertiere treiben rücklings wie keine Boote auf der Wasseroberfläche. Auf ihren Bäuchen thronen die Jungen. Sie können noch nicht tauchen und sind ganz auf ihre Mütter angewiesen. Wenn die Frühlingssonne die Gletscherzungen an der Küste in Bewegung bringt, herrscht Alarmstimmung. Die ins Wasser stürzenden Eisbrocken erzeugen Flutwellen. Um nicht mitgerissen zu werden, wickeln sich die Seeotter samt Jungen in Tangblätter, die fest im Meeresboden verankert sind. Auch der ferngesteuerte Spion entkommt hohen Wogen nur um Haaresbreite.

An einem Fluss im hochsommerlichen Alaska arbeiten die Undercover-Agenten im Team: Ein ferngesteuerter Rotlachs und ein mechanischer Jungbär sind zur Zeit der großen Lachswanderung an den kleinen Wasserfällen, an denen die Grizzlys die schmackhaften Fische schon sehnsüchtig erwarten. Eine spektakuläre Jagd auf Leben und Tod aus zwei Perspektiven: des Jägers und der Beute.

Im mexikanischen Golf von Kalifornien werden zwei Spione Zeugen eines einzigartigen „Wasserballetts“: Ein motorisierter Pelikan und sein Kompagnon in Gestalt eines Teufelsrochens erleben die gemeinsame Jagd Tausender Rochen hautnah. Die Fische schwimmen synchron in engem Kreis und erzeugen so einen Sog, der das Zooplankton in ihrer Mitte hält. Ein Festmahl, das den sonst einzelgängerisch lebenden Tieren nur im Verbund gelingen kann.

Der Herbst zwingt viele Tierarten in den kühleren Breitengraden zu umfassenden „Wintervorkehrungen“. Besonders arbeitsreich verbringen Biber die letzten Wochen vor dem ersten Schnee. Die ganze Familie stopft Löcher im Unterwasserbereich des Biberbaus, repariert das Dach mit Erde und Steinen und befüllt die Vorratskammer mit meterlangem Weidengeäst. Der „fremde“ Biber im Teich, ein tauchfähiger Spion in täuschend echtem Biberfell, ist bei den gastfreundlichen Bibern willkommen. Sie sind gewohnt zu teilen, denn häufig stellen sie Bereiche ihres großzügigen Bauwerks Untermietern zur Verfügung – in diesem Fall bastelt eine Bisamratte in friedlicher Eintracht mit dem Hausherrn am gemeinsamen Winterquartier.

In den Wäldern der mexikanischen Sierra Nevada überwintern Millionen Monarchfalter auf bestimmten Baumgruppen, die von jeder neu ankommenden Generation Jahr für Jahr wieder aufgesucht werden. Als Spion vor Ort umschwirrt ein kleines Wunderwerk der Kameratechnik die schlafenden Schönheiten: ein Blaukehlkolibri. Seine Propeller sind mit feinmaschigen Gittern geschützt, damit im Gewirr der bunten Flügel kein Schmetterling zu Schaden kommt. Wenn die Lufttemperatur 13 Grad erreicht, startet die Millionenschar ihre lange Reise nach Nordamerika. So mancher Monarchfalter landet unerwartet auf den Gitterabdeckungen des vermeintlichen Kolibris, um kurz zu rasten: Es ist eine seltene Gelegenheit, die farbenprächtigen Falter aus nächster Nähe zu bestaunen.

Weniger gesittet gehen Wintervorkehrungen in den Laubwäldern Englands vonstatten. Hier gerät ein Agent in Gestalt eines Grauhörnchens in die Schlacht um die besten Nüsse. Die flinken Nager stehlen sie einander sogar aus dem Maul. Jedes Tier vergräbt Hunderte Nüsse im Boden. Höchstens ein Drittel der Verstecke bleibt in Erinnerung. Nur der Spion könnte die meisten spielend wiederfinden – die Nüsse, die ihm die anderen Grauhörnchen fortwährend entwenden, sind mit versteckten Kameras ausgestattet.

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