Teil 1: „Errichtet für die Ewigkeit“ am 19. Februar um 22.35 Uhr in ORF 2

Wien (OTS) Die Chinesische Mauer spielte seit jeher eine prägende Rolle – sowohl im Aufstieg als auch im Niedergang von Dynastien im Reich der Mitte. Die 2.500 Jahre alte Geschichte der großen Mauer, die eines der Weltwunder der Gegenwart ist, wirft bis heute aber auch Fragen auf: Welchen Einfluss hatten etwa Klimaveränderungen auf den Bau großer Teile der Mauer? Oder: Warum verläuft sie entlang der Grenzen von Vegetationszonen? Die zweiteilige „Universum History“-Dokumentation „Die Chinesische Mauer“ von Martin Betz und Liang Renhong fördert zudem das geheime kartografische Wissen zu Tage, das für den Mauerbau nötig war. Und sie zeigt in Teil 1 – „Errichtet für die Ewigkeit“ – am Freitag, dem 19. Februar 2021, um 22.35 Uhr in ORF 2, welch tödliches Unterfangen die Arbeit am majestätischen Bollwerk war. Teil 2 – „Ein Monument der Macht“ – folgt am 26. Februar.

Mit dem Einsatz von hochwertigen Spielszenen folgt der erste Teil dem Leben des ersten chinesischen Kaisers, Qin Shi Huang Di (260–210 v.Chr.). Als Herrscher der Qin-Dynastie gelang es ihm, China zu einen – durch blutige Kriege gegen seine Nachbarstaaten, aber auch durch eine völlig neue Staatsorganisation. Das neu entstandene Kaiserreich schützte sich mit einer gewaltigen Mauer gegen den Einfall von Nomaden aus dem Norden. Der Preis für dieses gigantische Bauwerk war jedoch hoch: Unzählige Zwangsarbeiter, Soldaten und Gefangene verloren beim Bau der „Mauer für die Ewigkeit“ ihr Leben.

„Die Qin-Dynastie war berühmt-berüchtigt für ihre grausamen Bestrafungen. Sogar das eigene Volk fürchtete sich vor seinen Herrschern“, erklärt der Historiker Li Xuetao. Für all jene Menschen, die zur Arbeit an die Mauer geschickt wurden, bedeutete dies nichts Gutes, wie der britische Historiker William Lindesay ausführt: „Am Anfang stand ein langer Marsch an die Grenze. Wenn die Arbeiter dort angekommen sind, gab es eigentlich keinen Weg, um zu überleben. Es gab keine Infrastruktur, keine Versorgung. Sie sind in der Regel nicht mehr zurückgekehrt. Dorthin zu kommen, war gewissermaßen ein Todesurteil.“ Bis zu 300.000 Arbeiter waren am Bau der Mauer während der Qin-Dynastie beteiligt. Nach fünf Jahren Bauzeit erreichte sie eine Länge von rund 5.000 Kilometern. Zur Errichtung eines 1.000 Kilometer langen Mauerabschnitts benötigten die Arbeiter also rund ein Jahr.

Die Dreharbeiten für „Die Chinesische Mauer“ gingen während eines Zeitraums von mehreren Monaten in Zusammenarbeit zwischen österreichischen und chinesischen Kamerateams über die Bühne. Die beiden Regisseure Martin Betz und Liang Renhong haben sich der Geschichte der gigantischen Mauer auf unterschiedlichen Ebenen mit Hilfe von Spielszenen, Interviews und dokumentarischem Filmmaterial angenähert.

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