Linz (OTS)

Sie kommen als Scherz, Klischee oder peinliche Beleidigung verbale Attacken haben viele Gesichter. Doch eines eint sie: Treffen sie ins Schwarze, bleibt uns die Luft weg. Wie schön wäre es, auf die Sekunde schlagfertig zu reagieren. Das Problem: Die meisten Menschen sind nicht schlagfertig. „Hätte ich doch!“ ärgern wir uns – denn eine Stunde später fällt uns ein, was wir hätten sagen können. Wie kommt man aus diesem Dilemma?

„Jedenfalls nicht mit dem Druck, immer und überall sofort schlagfertig reagieren zu müssen“, sagt Iris Zeppezauer, die sich seit mehr als zehn Jahren mit Rhetorik, Auftritt und Wirkung beschäftigt und mit contra! ihr erstes Buch auf den Markt gebracht hat. „Allein der Gedanke daran löst bei vielen schon Stress aus.“

Die Biologie des Angriffes

Um richtig reagieren zu können, sollten wir den biologischen Hintergrund kennen: Die erste Reaktion bei verbalen Angriffen ist Schock. Wir erstarren, die Luft bleibt weg. Es tritt die sogenannte Schrecksekunde ein. Jetzt entscheidet sich, ob wir kämpfen oder fliehen. Wir sind in diesem Moment ganz darauf eingestellt, unsere Sicherheit wiederherzustellen.

Wer versucht, diese kurze Phase zu übergehen, reagiert nur aus dem Affekt. Er erstarrt, flüchtet sich in Rechtfertigung oder schlägt blindlings zurück. Die Reue folgt oft auf dem Fuß, denn eine Affektreaktion ist meist nicht die optimale Wahl – weil sie keine bewusste Wahl ist. Sie kann zu einem Verlust des eigenen Status führen oder grobe Schäden in Beziehungen anrichten.

Erst durchatmen, dann reagieren

Daher ist es essentiell, dem biologischen Programm seinen Lauf zu lassen und die Situation einzuschätzen. Dafür ist immer Zeit – es sind relevante Sekunden, die uns wieder klare Gedanken fassen lassen. Atmen Sie tief durch. Zeigen Sie durch Blickkontakt und Ihre Körpersprache, dass Sie den Angriff wahrgenommen haben.

Entwickeln Sie Ihren Konter-Stil

Geben Sie beim ersten Angriff dem Gegner die Chance, mit Würde aus der Situation zu kommen. Sie brauchen nicht gleich mit voller Wucht zuzuschlagen! Erst wenn Ihr Gegner diese Chance nicht wahrnimmt, verstärken auch Sie Ihre Bandagen.

Sie wirken deutlich souveräner, wenn Sie nicht jeden Angriff sofort persönlich nehmen. Authentisches, wirksames Kontern ist eine Stilfrage. So, wie nicht jede Kleidungsfarbe zu jeder Person passt, passt auch nicht jede Schlagfertigkeitsfloskel. Vergessen Sie also auswendig gelernte Schlagfertigkeit – arbeiten Sie stattdessen an Ihrem persönlichen Konter-Stil.

Wie kontern Sie wirksam?

#Haltung. Durch Ihre Körpersprache strahlen Sie aus, wie sicher Sie sich fühlen. Zeigen Sie sich aufrecht und offen – so schaffen Sie Vertrauen und demonstrieren Souveränität.

#Stimme. Atmen Sie und sprechen Sie im Ausatmen. So klingt Ihre Stimme tiefer und entspannter – und damit sicherer.

#Mittel. Wählen Sie im ersten Zug die Deeskalation. Fragen Sie nach, stellen Sie klar. Erst dann werden Sie härter.

#Technik. Paraphrase, Zoomtechnik oder dialektischer Ansatz – probieren Sie aus, was zu Ihnen passt. Die Technik ist erlernbar.

Das Buch

contra! Angriffe erkennen. Treffend kontern. Wirksam durchsetzen.
1. Auflage BusinessVillage 2021, 240 Seiten
www.gibcontra.com

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Iris Zeppezauer, T +43 664 816 1053

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