Tanner: „Hervorragende Zusammenarbeit fortführen und intensivieren“

Wien (OTS) Am Freitag, den 30. April 2021, besucht Verteidigungsministerin Klaudia Tanner ihre Schweizer Amtskollegin Bundesrätin Viola Amherd in Bern. Die Ministerin wird die Arbeitsgespräche nutzen, um die hervorragenden bilateralen Beziehungen hervorzuheben – wie etwa der Staatsvertrag zur grenzraumüberschreitenden Luftraumüberwachung und die jährliche Zusammenarbeit zum Schutz des Weltwirtschaftsforums sowie eine weitere Intensivierung der Zusammenarbeit vorschlagen.

Im Rahmen der Gespräche wird Tanner die Sicherheitslage am Westbalkan ansprechen und darlegen, dass zur Stabilisierung die Fortführung des von Österreich 2018 ins Leben gerufenen Grazer Dialogformats, aber auch der Aufbau der Fähigkeiten der Westbalkan-Staaten, notwendig sind.

„Damit sollen die Westbalkan-Staaten langfristig vom ‚Sicherheitskonsumenten‘ zum ‚Sicherheitsprovider‘ werden. Wir betrachten die Schweiz auch in diesem Sinne als wichtigen möglichen Partner, dessen Expertise und Fähigkeiten sicherlich zu einem Mehr an Stabilität am Westbalkan beitragen würde“, so Verteidigungsministerin Klaudia Tanner.

Als weitere Themen stehen das österreichische Engagement in internationalen Organisationen als ein wichtiges Element der „aktiven Neutralitätspolitik“ und als Teil der Leitlinie der österreichischen Außenpolitik, die Nachbeschaffung des neuen Mehrzweckhubschraubers AW169M, die Frauenförderung im Österreichischen Bundesheer und ein Erfahrungsaustausch zur Covid-Krise am Programm.

Verteidigungsministerin Tanner wird im Gespräch darlegen, dass ohne Aufschub- und Einsatzpräsenzdienst sowie der Teilmobilmachung die Durchhaltefähigkeit des Bundesheeres in Bezug auf die Erfüllung seiner permanenten Aufgaben nicht bewältigbar gewesen wäre. Angesprochen wird in Zusammenhang mit der Krise auch die Notwendigkeit von Autarkie, Resilienz, der Mix an allgemeinen und speziellen militärischen Fähigkeiten des Heeres sowie das sanitätsdienstliche Spektrum inklusive der Fähigkeiten zur Durchführung von MEDEVAC („Medical Evacuation“) im In- und Ausland.

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