[ad_1]

Der Fäkaliengestank überlastet die feinen Nasen der Schweine – Tierschützer:innen in Schutzanzügen und Gasmasken auf einem original Vollspaltenboden.

Die ewige Bremserei der ÖVP muss ein Ende haben. Selbst Deutschland mit seiner größer strukturierten Schweineindustrie geht bereits voraus und verbietet seit Anfang 2021 die betäubungslose Ferkelkastration. Zum routinemäßigen Schwanzkupieren gibt es dort seit 2019 einen Aktionsplan mit Abkehr vom Vollspaltenboden. Österreich hat sich immer als Vorreiter im Tierschutz gesehen. Bei den Mastschweinen sind wir die Nachzügler. Wir müssen jetzt handeln!

DDr. Martin Balluch

Wien (OTS) Der Vollspaltenboden hat viele sehr negative Auswirkungen auf die Schweine, von geschwollenen Gelenken bis zu abgebissenen Ohren. Aber das Tierleid durch den Gestank wird kaum beachtet, weil für Menschen die Augen das wichtigste Sinnesorgan sind, für Schweine aber die Nase. Während sich ein Mensch umschaut, hebt ein Schwein zuerst die Nase in die Luft, wenn es einen neuen Raum betritt. Die Gerüche sagen dem Tier, was es zu erwarten hat. Auf dem Vollspaltenboden wird es gezwungen, mit der 10 cm über dem Boden befindlichen Nase ständig den Fäkaliengeruch seiner Artgenossen zu riechen. Zwar ist bekannt, dass die Folge dieser giftigen Luft das häufige Auftreten von Lungenentzündungen ist – eine Schlachthofuntersuchung ergab, dass 45 % der Vollspaltenbodenschweine darunter leiden – aber das subjektive Leid am schlechten Geruch tagaus tagein für 100 % der Schweine ist damit nicht erfasst. Das Tierschutzgesetz verbietet es, Tiere auf eine Weise zu halten, dass Schmerzen, Leiden oder Schäden entstehen, doch beim Vollspaltenboden ist das ohne jeden Zweifel der Fall.

Um darauf aufmerksam zu machen, stellte der VGT heute ein original Bodenelement mit Vollspalten aus einer Schweinefabrik vor das Bundeskanzleramt am Wiener Ballhausplatz. Tierschützer:innen in knallgelben Schutzanzügen und Gasmasken unterstrichen das Faktum, dass dieser Boden für die Tiere giftig ist. Subjektiv aus der Sicht der Schweine ist der Gestank auf diesem Boden unerträglich.

VGT-Obmann Martin Balluch dazu: „Man werde an der Haltung von Schweinen auf Vollspaltenboden etwas ändern müssen, hört man aus dem Landwirtschaftsministerium. Sehr schön, aber bitte rasch. Wir können nicht mehr länger warten. Die ewige Bremserei der ÖVP muss ein Ende haben. Selbst Deutschland mit seiner größer strukturierten Schweineindustrie geht bereits voraus und verbietet seit Anfang 2021 die betäubungslose Ferkelkastration. Zum routinemäßigen Schwanzkupieren gibt es dort seit 2019 einen Aktionsplan mit Abkehr vom Vollspaltenboden. Österreich hat sich immer als Vorreiter im Tierschutz gesehen. Bei den Mastschweinen sind wir die Nachzügler. Wir müssen jetzt handeln!

Schweine müssen besser gehalten werden.

Die fahrlässige Blockadepolitik der ÖVP hinsichtlich Schweinehaltung muss jetzt endlich überwunden werden.

Jetzt Petition unterschreiben!

Rückfragen & Kontakt:

VGT – Verein gegen Tierfabriken
DDr. Martin Balluch
Kampagnenleitung
01 929 14 98
medien@vgt.at
http://vgt.at

[ad_2]

Quelle

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER
INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS. www.ots.at

(C) Copyright APA-OTS Originaltext-Service GmbH und der jeweilige Aussender.