Nach Wien und Salzburg will nun auch der Landtag im Burgenland die Bundesregierung auffordern, ehebaldigst ein Verbot der Haltung von Schweinen auf Vollspaltenboden zu erlassen.

Das Burgenland ist Vorreiter im Schweineschutz, es erlaubt seit Jänner 2020 keine Neubauten von Schweinefabriken mit Vollspaltenboden mehr. Umso erschreckender, dass es dennoch in diesem Bundesland noch immer solche Betriebe wie von uns aufgedeckt gibt. Doch Landeshauptmannstellvertreterin Eisenkopf will das nicht hinnehmen. Sie hat ja bereits bei der unsinnigen Jagd auf ausgesetzte Zuchtenten sofort reagiert und das Aussetzen verboten. Nun will sie erreichen, dass sich auch das
Burgenland in die Liste jener Bundesländer einreiht, die die Bundesregierung auffordern, ein Verbot des Vollspaltenbodens zu erlassen. Die Allianz gegen die Betonkopfmentalität im Landwirtschaftsministerium wird immer breiter. Wenn Ministerin Köstinger nicht bald reagiert, soll sie gehen. Sie ist eine Fehlbesetzung, der das Leid der Tiere vollkommen egal ist.

DDr. Martin Balluch

Wien (OTS) Die Zustände in der vom VGT aufgedeckten Schweinefabrik im Bezirk Mattersburg im Burgenland sind für alle Menschen kaum zu ertragen und doch stellen sie so etwas wie die Normalität in den Schweinefabriken dar. Für 96 % der Menschen in Österreich ist es notwendig, dass Schweine wenigstens Stroh zum Liegen und darin Herumwühlen bekommen. Doch die Haltung auf Vollspaltenboden verhindert das. Die Landeshauptmannstellvertreterin vom Burgenland, Astrid Eisenkopf, will nun Konsequenzen aus der Aufdeckung ziehen. „Dieser unerträgliche Haltungszustand kann so nicht mehr akzeptiert werden“ meint sie auf der Webseite der SPÖ Burgenland, und fordert, dass die Bundesregierung endlich ein Verbot des Vollspaltenbodens und auch der betäubungslosen Ferkelkastration erlassen muss. Dafür will sie in der nächsten Landtagssitzung in Eisenstadt einen Entschließungsantrag einbringen. Nach Wien und Salzburg wäre damit das Burgenland das nächste Bundesland mit dieser Forderung an die Bundesregierung.

VGT-Obmann Martin Balluch dazu: „Das Burgenland ist Vorreiter im Schweineschutz, es erlaubt seit Jänner 2020 keine Neubauten von Schweinefabriken mit Vollspaltenboden mehr. Umso erschreckender, dass es dennoch in diesem Bundesland noch immer solche Betriebe wie von uns aufgedeckt gibt. Doch Landeshauptmannstellvertreterin Eisenkopf will das nicht hinnehmen. Sie hat ja bereits bei der unsinnigen Jagd auf ausgesetzte Zuchtenten sofort reagiert und das Aussetzen verboten. Nun will sie erreichen, dass sich auch das Burgenland in die Liste jener Bundesländer einreiht, die die Bundesregierung auffordern, ein Verbot des Vollspaltenbodens zu erlassen. Die Allianz gegen die Betonkopfmentalität im Landwirtschaftsministerium wird immer breiter. Wenn Ministerin Köstinger nicht bald reagiert, soll sie gehen. Sie ist eine Fehlbesetzung, der das Leid der Tiere vollkommen egal ist.

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