LPD-OÖ verkündete die Kundgebung sei untersagt, ohne Gründe dafür anzugeben – LH Stelzer zog es vor, den Protest zu ignorieren.

Die Haltung von Schweinen auf Vollspaltenboden ist ein sehr wichtiges politisches Thema. Immerhin betrifft das Millionen Tiere jedes Jahr. Und diese Haltung ist eindeutig nicht mit der EU-Richtlinie von 2008 vereinbar. Darin wird nämlich ein physisch angenehmer Boden gefordert und das routinemäßige Kupieren der Schweineschwänze verboten, das aber in Österreich gängige Praxis ist, um das Schwanzbeißen auf Vollspaltenboden, das als Folge der schrecklichen Bedingungen auftritt, zu
verhindern. 96 % der Menschen in Österreich wollen Stroh für Schweine. Nur die ÖVP verweigert das, weil das den Profit ihrer Klientel, der Betreiber:innen von Tierfabriken, schmälern könnte. Deshalb werden wir auch in OÖ weiter gegen die ÖVP-Tierqual-Politik weiter protestieren!

DDr. Martin Balluch

Linz (OTS) Die ÖVP in der Bundesregierung verhindert als einzige Partei im Parlament, dass Schweine Stroh bekommen. Die ÖVP in OÖ steht dem um nichts nach. Der ÖVP-Jungbauernbund in OÖ hat sich sogar zu der absurden Meinung verstiegen, dass 95 % der Schweine lieber auf scharfkantigen Betonspalten über Kot liegen, als auf weichem, sauberen Stroh. „Na das sind Schweine-Expert:innen, denen man jederzeit blind das Schicksal von Schweinen anvertrauen kann“, kommentiert VGT-Obmann Martin Balluch spöttisch. Deshalb protestierte der VGT heute anlässlich eines Medientermins vor der Wahlkampfzentrale der ÖVP in der Landstraße in Linz. Die ÖVP bemühte sich sehr, die Kritik zu ignorieren. Die LPD OÖ ließ durch einen Polizeibeamten ausrichten, dass die Demo untersagt sei. Da aber weder eine schriftliche Untersagung vorgezeigt wurde, noch ein:e Behördenvertreter:in die Kundgebung vor Ort auflöste, blieb der VGT standhaft. Landeshauptmann Stelzer kam vorbei und tat so, als sei die Tierschutzkundgebung nicht vorhanden. Ein Verhalten, das man mittlerweile von den höchsten Funktionär:innen der ÖVP schon gewohnt ist.

VGT-Obmann Balluch dazu: „Die Haltung von Schweinen auf Vollspaltenboden ist ein sehr wichtiges politisches Thema. Immerhin betrifft das Millionen Tiere jedes Jahr. Und diese Haltung ist eindeutig nicht mit der EU-Richtlinie von 2008 vereinbar. Darin wird nämlich ein physisch angenehmer Boden gefordert und das routinemäßige Kupieren der Schweineschwänze verboten, das aber in Österreich gängige Praxis ist, um das Schwanzbeißen auf Vollspaltenboden, das als Folge der schrecklichen Bedingungen auftritt, zu verhindern. 96 % der Menschen in Österreich wollen Stroh für Schweine. Nur die ÖVP verweigert das, weil das den Profit ihrer Klientel, der Betreiber:innen von Tierfabriken, schmälern könnte. Deshalb werden wir auch in OÖ weiter gegen die ÖVP-Tierqual-Politik weiter protestieren!

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DDr. Martin Balluch
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