Finanzminister stellt bei seinem Jahresauftakt Sozialpartnern den Sessel vor die Tür

Wien (OTS) “Es ist erschreckend, wie meilenweit sich die Volkspartei und Millionär Schelling bereits vom Volk entfernt haben“, kommentiert der Vorsitzende der Verkehrs- und Dienstleistungsgewerkschaft vida, Roman Hebenstreit, die Einladungsliste zum heutigen Jahresauftakt von Finanzminister Schelling. Wie Medienberichten zu entnehmen gewesen sei, hätten sich mit Ausnahme der beiden österreichischen Wirtschaftsforschungsinstitute nur Banker und Konzernbosse auf der Einladungsliste des Finanzministers wiedergefunden, kritisiert der Gewerkschafter. ****

“Es wirft ein bezeichnendes Bild auf die ÖVP und Schelling, dass keine VertreterInnen der Sozialpartnerschaft eingeladen wurden, wenn der Minister seinen Ausblick auf die zukünftige Finanz- und Budgetpolitik präsentiert. Auf die Meinungen der ArbeitnehmerInnen, der LandwirtInnen, PensionistInnen und der unzähligen Klein- und Mittelbetriebe, welche die Mehrheit der Arbeitsplätze in Österreich bereitstellen, wird offenbar kein Wert gelegt“, kritisiert Hebenstreit. 

“Die Devise lautet hier offenbar: Zahlen, ja bitte – Mitreden, nein danke. Denn die Lohnsteuer der rund fünf Millionen ArbeitnehmerInnen und PensionistInnen ist Schelling und der ÖVP nach der Finanzkrise sehr wohl willkommen gewesen. Somit haben die hart arbeitenden Menschen den durch Spekulanten und Banken verursachten Milliardenschaden zahlen dürfen. Es ist deshalb beschämend, dass gerade ihnen und ihren InteressensvertreterInnen heute vom Finanzminister der Sessel vor die Tür gestellt wurde“, ist der vida-Vorsitzende empört.

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