Wirtschaftskammer muss 24-Stunden-BetreuerInnen mehr respektieren

Wien (OTS) „PersonenbetreuerInnen unter Druck zu setzen, damit sie ihre Agenturbetreiber bei der Wirtschaftskammerwahl wählen, grenzt an Nötigung und hätte von der Wirtschaftskammer schon längst verhindert werden müssen. Umso begrüßenswerter ist es, dass sich nun die Staatsanwaltschaft Linz dieser Unverschämtheit vor Gericht annimmt”, begrüßt Oliver Stauber, Vorsitzender der gewerkschaftlichen Initiative vidaflex, die Erhebung der Anklage gegen einen oberösterreichischen Agenturbetreiber und Wirtschaftskammerfunktionär. Wie das Nachrichtenmagazin „profil” in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, habe der Mann bei der Wirtschaftskammerwahl im März 2020 kandidiert und gemeinsam mit seiner Frau Stimmzettel von 24-Stunden-BetreuerInnen manipuliert.

„Die Corona-Pandemie hat vielen bewusst gemacht, dass auch die über 80.000 selbständigen 24-Stunden-BetreuerInnen dafür gesorgt haben, Österreich am Laufen zu halten. Dafür haben sie sich Anerkennung und Respekt verdient. Die Wirtschaftskammer als zuständige gesetzliche Interessensvertretung sollte sich daher auch endlich mehr um diese Mitgliedergruppe kümmern und weniger ihre Funktionäre bei der Befriedigung ihrer persönlichen und politischen Bedürfnisse unterstützen”, so vidaflex-Vorsitzender Stauber.

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