Wien (OTS) Anlässlich des Weltfrauentages am 8. März erstreckt sich das inhaltliche Spektrum auf Ö1 vom „Jobprofil: Komponistin“ im „Radiokolleg“ über den „Radiogeschichten“-Schwerpunkt „Weiblichkeit im 21. Jahrhundert“ bis zu einer „Hörbilder“-Dokumentation über Frauen in systemrelevanten Berufen. FM4 widmet sich am 8. März der Rolle von Frauen in Protestbewegungen und auch in Ö3 wird der Weltfrauentag tagesaktuell wahrgenommen.

Vier Ausgaben der Reihe „Im Gespräch“ (donnerstags, 21.00 Uhr) stehen im März im Zeichen des Frauentages: „Das Schlimmste ist, wenn einer sich schreibend mit sich selbst langweilt.“ mit Literaturkritikerin Daniela Strigl (4.3.), „Die gespaltene Gesellschaft“ mit Japanologin Steffi Richter (11.3.), „True Lies“ mit Malerin und Bühnenbildnerin Xenia Hausner (18.3.) und „Tracht macht Politik“ mit Volkskundlerin Elsbeth Wallnöfer (25.3.).

„Darf´s ein bisserl weniger sein?“ lautet der Titel der „Hörbilder“ am Samstag, den 6. März ab 9.05 Uhr in Ö1. Etwa eine Million Menschen in Österreich arbeiten in systemrelevanten Berufen -zwei Drittel davon sind Frauen. Ein Jahr nach dem ersten Lockdown ist der Applaus verhallt – und die Einkommensverhältnisse sind gleichgeblieben. Johanna Hirzberger hat ein Jahr lang sieben Frauen aus verschiedenen Bundesländern in Österreich begleitet. Sie arbeiten in der Betreuung von Menschen mit Behinderungen, in der Pflege, im Krankenhaus, für Reinigungsfirmen, im Kindergarten, im Lebensmittellager und im Verkauf. Sie hat nachgefragt: Warum ist die Arbeit dieser Frauen der Gesellschaft so wenig wert? Was benötigen sie, damit sich ihr Leben verbessert – und sie sich keine Sorgen um die Zukunft ihrer Kinder oder um ihre Pension machen müssen? Diese Dokumentation ist im Rahmen des Ö1-Feature-Nachwuchspreises #movingradio entstanden.

Am Sonntag, den 7. März bringt „Lebenskunst“ (7.05 Uhr) u. a. einen Beitrag über die katholische Ordensfrau und Menschenrechtsaktivistin Maria Schlackl und ab 8.15 Uhr liest Andrea Clausen in „Du holde Kunst“ Ausschnitte aus „Averno“ von Louise Glück. In der „Matinee“ (11.03 Uhr) ist eine Aufnahme aus dem Teatro Regio Turin zu hören: Das Orchestra Teatro Regio Turin unter Marin Alsop spielt Werke von Johannes Brahms. „Vorlieben für leicht und schwer“ lautet der Titel der „Menschenbilder“ (14.05 Uhr) mit der Künstlerin Eva Schlegel und „Zeit-Ton extended“ (22.10 Uhr) geht der Frage nach „Wo blieben Schönbergs Schülerinnen?“.

In den „Gedanken für den Tag“ von Montag, den 8. bis Samstag, den 13. März jeweils um 6.56 Uhr in Ö1 begibt sich Johanna Schwanberg, Direktorin des Dom Museum Wien, auf die Spuren von Frauen als Motiv, aber auch als Schöpferinnen von bildender Kunst. Wendepunkte, Identitäten und Selbstbilder beleuchtet das „Radiokolleg“ zum Thema „Jobprofil: Komponistin“ von Montag, den 8. bis Donnerstag, den 11. März jeweils um 9.45 Uhr in Ö1. „Weiblichkeit im 21. Jahrhundert“ ist Thema der „Radiogeschichten“ (Mo.-Fr., 11.05 Uhr). Zu hören sind Auszüge aus „Mädchen, Frau etc.“ von Bernardine Evaristo (8.3.), „Ein Apartment auf dem Uranus – Chroniken eines Übergangs“ von Paul B. Preciado (9.3.), „Zorn und Stille“ von Sandra Gugic (10.3.), „Meine Mutter, die durchgeknallte Afrikanerin“ von Chimamanda Ngozi Adichie (11.3.) und „Frausein“ von Mely Kiyak (12.3.).

Am Montag, den 8. März begibt sich „Anklang“ (10.05 Uhr) auf die Spuren von Österreichs komponierenden Töchtern. „Das Ö1 Konzert“ (14.05 Uhr) stellt Frauen, die in der Alten Musik den Takt angeben, in den Mittelpunkt und bringt Aufnahmen mit den beiden Österreicherinnen Michi Gaigg und Christina Pluhar. „Das weibliche Gesicht des Aufstands“ lautet der Titel der „Dimensionen“ (19.05 Uhr) zur Lage und Mobilisierung der Frauen in Belarus. Ab 19.30 Uhr ist in „On stage“ live aus dem RadioKulturhaus ein Konzert von Emily Stewart zu hören. Die vielgefragte Geigerin und Komponistin präsentiert, begleitet von Lukas Lauermann und Judith Ferstl, ihr Debütalbum „The Anatomy of Melancholy“, das virtuos Klassik, Jazz und Folk mit Improvisation und Singer-Songwritertum verbindet. Das Konzert ist auch als Video-Livestream unter https://radiokulturhaus.orf.at/ zu sehen. „Eine Komponistinnen-Ausgabe des Song-Contests der Neuen Musik“ steht am Programm von „Zeit-Ton“ (23.03 Uhr) am 8. und 9. März: Der Organisator des Rostrum of Composers, das International Music Council mit Sitz in Genf, hat die teilnehmenden Länder eingeladen, jeweils ein herausragendes Werk einer Komponistin einzusenden, das nie zum Rostrum vorgeschlagen worden ist. Die Ö1-Musikredaktion hat „Una Strofa di Dante“ von Luna Alcalay eingereicht. Die Zusammenschau dieser Aufnahmen wird als „Hidden Treasures Mixtape“ den Radiostationen zur Verfügung gestellt, „Zeit-Ton“ präsentiert die Auswahl in zwei Sendungen.

„Das Ö1 Konzert“ hält am Dienstag, den 9. März ab 19.30 Uhr Rückschau auf ein Frauenmusikjahr und präsentiert Entdeckungen aus Studio und Film: Mitschnitte symphonischer Musik von Grazyna Bacewicz und Fanny Hensel, aktuelle Studioaufnahmen mit Liedern und Kammermusik von Franziska von Széchenyi und Pauline Viardot und eine Filmmusikschau der Komponistinnen – von Eleni Karaindrou bis Rachel Portman. Das Programm im Detail ist abrufbar unter https://oe1.orf.at/frauentag.

Der Frauentag 2021 auf FM4

1911 haben in Europa zum ersten Mal Frauen und Männer am 8. März demonstriert. Es ging vor allem um die Einführung des Frauenwahlrechts, aber auch schon um Recht auf Arbeit, Zugang zu öffentlichen Ämtern, Berufsausbildung oder Beendigung von Diskriminierung am Arbeitsplatz. Auch heute gibt es zahlreiche Protestbewegungen auf der Welt, die von Frauen angeführt werden oder in denen Frauen stark sichtbare Rollen spielen. Am größten und bekanntesten waren 2020 die Protestbewegungen in Polen und in Belarus. Aber auch sonst gibt es weltweit Frauen, die für ihre Rechte auf die Straße gehen. Diesen Frauen widmet FM4 den 8. März und sieht sich die Rolle von Frauen in Protestbewegungen heute an und porträtiert Rebellinnen rund um den Globus.

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