Drei Viertel der Produkte wurden mit „nicht zufriedenstellend“ bewertet

Wien (OTS) Malen und zeichnen fördert nicht nur die Kreativität, sondern ermöglicht vor allem Kindern, ihre eigene Fantasiewelt festzuhalten. Umso problematischer ist es da, wenn Buntstifte Stoffe enthalten, mit denen Kinder auf keinen Fall in Berührung kommen sollten. Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) hat für das Testmagazin KONSUMENT 20 Fabrikate unter die Lupe genommen und sie auf Handhabung und Qualität hin untersucht, aber auch auf den Schadstoffgehalt. Die alarmierenden Ergebnisse und Tabellen gibt es in der August-Ausgabe des KONSUMENT ab 27. Juli und auf www.konsument.at.  

Der VKI testete im Labor Farbstifte von 20 verschiedenen Herstellern. Die Preise für jeweils 12 Stifte reichten dabei von 1,29 bis 9,99 Euro. Im Qualitätstest überzeugten die meisten Produkte mit einem „gut“ oder „sehr gut“. Die Stifte wurden dafür z. B. in eine Schreibprüfmaschine eingespannt und mussten so 100 Meter malen. Damit wurde unter anderem der Verbrauch der Mine ermittelt. Die Deckkraft und Gleichmäßigkeit wurden ebenso untersucht wie die Bruchfestigkeit der Mine. All diese Qualitätsprüfungen wurden von den untersuchten Buntstiften mehr oder weniger positiv bestanden.

Ganz gegensätzlich fielen die Tests allerdings über enthaltene Schadstoffe aus. Die Stifte wurden auf Schwermetalle und Metalle, polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe, aromatische Amine und Weichmacher untersucht. Hier fällt das Urteil vernichtend aus. Mehrere Stoffe, die in der EU als krebserregend oder anderweitig gesundheitsschädlich eingestuft sind, finden sich in den Malutensilien.

„Buntstifte werden hauptsächlich von Kindern und Jugendlichen verwendet. Umso wichtiger wäre es, würden sich die Hersteller noch intensiver mit dem Thema Schadstoffe auseinandersetzen“, meint Christian Undeutsch, Projektleiter beim VKI. Nur 6 von 20 Produkten erreichten schließlich ein positives Testergebnis, wovon das beste „gut“ war. Das negative Gesamtergebnis mit 14 „nicht zufriedenstellend“ ist auf die entdeckten Schadstoffe zurückzuführen.            

Service: Die vollständigen Testergebnisse gibt es ab 27. Juli in der August-Ausgabe des KONSUMENT und auf www.konsument.at.

Rückfragen & Kontakt:

Verein für Konsumenteninformation
Öffentlichkeitsarbeit
01/588 77-256
presse@vki.at
www.vki.at



Quelle

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER
INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS. www.ots.at

(C) Copyright APA-OTS Originaltext-Service GmbH und der jeweilige Aussender.