Den Anfang macht am 1. August Alexander Steinbach mit „Mein Tokio“

Wien (OTS) Von Tokio bis Hongkong, von Alexandria bis Maltas Hauptstadt Valletta – das ORF-Auslandsmagazin „Weltjournal“ setzt im Sommer seine erfolgreiche Serie von persönlichen Städteporträts der ORF-Korrespondenten und -Reporter/innen fort. Sie präsentieren „ihre Stadt“ auf die etwas andere Art und gewähren Einblick in ihren Arbeitsalltag. Den Anfang macht am Mittwoch, dem 1. August 2018, um 22.30 Uhr in ORF 2 „WELTjournal“-Reporter Alexander Steinbach mit einem persönlichen Porträt von Tokio, der faszinierenden japanischen Hauptstadt, in der er mehrere Jahre gelebt hat und die als „Labor“ für Entwicklungen gesehen wird, die auch auf Europa zukommen. „WELTjournal +: Japan – Phönix aus der Asche“ dokumentiert um 23.00 Uhr das wechselvolle Schicksal Tokios.

Am 8. August führt ORF-Außenpolitikexperte Raimund Löw in die wohl schillerndste Stadt Chinas, die einstige britische Kronkolonie Hongkong, die als Stadt mit den weltweit höchsten Lebenshaltungskosten gilt. ORF-Nahost-Korrespondent Karim El-Gawhary porträtiert am 22. August Alexandria, Ägyptens größte Hafenstadt, in der Antike berühmt für ihren Leuchtturm, eines der damaligen sieben Weltwunder. Den Abschluss bildet am 29. August Italien-Korrespondentin Mathilde Schwabeneder mit einem Porträt von Malta, dem kleinen Inselstaat im Mittelmeer, der zuletzt wegen massiver Korruptionsvorwürfe gegen Politik und Behörden und wegen des Mordes an der Investigativ-Journalistin Daphne Caruana Galizia in die Schlagzeilen geraten ist .

Alexander Steinbach präsentiert „Mein Tokio“ – 1. August, 22.30 Uhr, ORF 2

Japans Hauptstadt Tokio ist eines der attraktivsten Reiseziele in Fern-Ostasien: Tokio gilt als künstlerische Drehscheibe und attraktiver Vergnügungsmarkt, die Stadt hat eine faszinierende Architektur und ist die sicherste und sauberste Metropole in dieser Weltgegend. Doch viele sehen in der Wirtschaftsmetropole das „Labor“ für die Probleme, die auch auf Europa zukommen werden: eine alternde Gesellschaft und starre Strukturen, die hohe Burn-out-Rate, mit der die Menschen zu kämpfen haben, oder die zunehmende Einsamkeit in der Anonymität der Großstadt.
„WELTjournal“-Reporter Alexander Steinbach hat in den 1980er Jahren selbst in Tokio gelebt. Damals galt Japan als Land der Zukunft. Manager aus aller Welt reisten nach Tokio, um die Erfolgsgeschichte zu studieren. In seinem Stadtporträt „Mein Tokio“ zeigt Steinbach, wie sehr sich die Stadt und die Gesellschaft seit dem wirtschaftlichen Höhenflug Japans verändert haben. „Was mich beunruhigt, ist, dass die Jugend in ihrer politischen Einstellung immer konservativer wird, immer nationalistischer“, sagt etwa der bekannte Philosoph Kenichi Mishima. Ein anderes, nicht minder drängendes Problem ist die offensichtliche Beziehungsunfähigkeit der Japaner. Der Anteil der Singlehaushalte in Tokio hat 50 Prozent erreicht. „Viele versuchen verzweifelt eine Liebesbeziehung einzugehen, aber sie finden nicht den entsprechenden Partner“, bemerkt die deutsche Japan-Expertin Carola Hommerich. Doch die Tokioter wissen sich auch zu entspannen und zu vergnügen: etwa in einem der Onsen, der legendären heißen Quellen Japans, im bewegten Tokioter Nachtleben oder bei einer der schrägen Auktionen in Tsukiji, dem größten Fischmarkt der Welt.

WELTjournal +: „Japan – Phönix aus der Asche“ – 1. August, 23.00 Uhr, ORF 2

Japans Hauptstadt Tokio ist mit ihrem Ballungsraum von mehr als 38 Millionen Menschen eine der größten Städte der Welt und gilt vielen als Stadt der Zukunft. Dabei war Tokio noch vor 150 Jahren unter dem Namen „Edo“ eine Stadt aus einfachen Holzbauten mit einer Million Einwohnern. Im Laufe des 20. Jahrhunderts wurde Tokio zweimal zerstört: zuerst 1923 durch ein großes Erdbeben, dann während des Zweiten Weltkriegs durch US-Bomben. In der Nacht vom 9. auf den 10. März 1945 waren innerhalb weniger Stunden Hunderte Tonnen Brandbomben auf das Stadtgebiet abgeworfen worden. Mehr als 100.000 Menschen wurden getötet, das historische Tokio großteils zerstört. Die scheinbare Gelassenheit, die die Japaner bei solchen Prüfungen an den Tag legen, ist frappierend. Das jüngste Beispiel: ihre Reaktion nach dem Seebeben, das die Katastrophe von Fukushima ausgelöst hatte. „WELTjournal +“ zeigt eine herausragende BBC-Dokumentation über das wechselvolle Schicksal der Stadt. Außergewöhnliche Bilddokumente von professionellen Fotografen und Kameramännern ebenso wie von Amateuren wurden für den Film restauriert und koloriert. Jene in Vergessenheit geratenen Bilder rekonstruieren den unbeugsamen Überlebenswillen der Stadt und deren Bewohner von 1868 bis heute.

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