Bei „Südraum Favoriten“ werden die Bürger vor vollendete Tatsachen gestellt

Wien (OTS) Wieder einmal überrascht die angebliche Fortschrittskoalition mit fadenscheinigen Einladungen zu einer angeblichen Bürgerbeteiligung beim „Südraum Favoriten“ und verabschiedet sich so von der hochgeschriebenen Transparenz. „Wir sind entsetzt darüber, dass die rot-pinke Stadtregierung unter Ausnutzung der Corona-Krise den Bürgerbeteiligungsprozess brutal abgeschnitten hat und jetzt nur mehr vollendete Tatsachen präsentieren möchte. Einen Termin knapp eine Woche vorher anzukündigen und diesen auf nur zwei Stunden anzuberaumen, zeigt wie unwichtig der Stadtregierung die Mitwirkung der Bürgerinnen und Bürger ist“, ist der Favoritner Bezirksvorsteher-Stv. Wolfgang Baumann überrascht.

Auch eine Bürgerinitiative vor Ort macht sich seit Jahren Gedanken über die zukünftige Entwicklung im Südraum Wiens und hat schon mehrfach eigene Ideen und Möglichkeiten eingebracht. Nun soll in einer zweistündigen Informationsveranstaltung die Bevölkerung in Favoriten vor vollendete Tatsachen gestellt werden. „Es ist ein Skandal, dass anscheinend die Umlandgemeinden in Niederösterreich schon im November des letzten Jahres vom Favoritner Bezirksvorsteher und der Stadtplanung über aktuelle Entwicklungen im Südraum Favoriten informiert wurden, aber die Bezirksvertretung noch nicht“, meint Klubobfrau und Bezirksrätin Nadine Koch zu diesem Informationsdefizit.

Anscheinend werden in Rothneusiedl Wohnungen für rund 20.000 Menschen mit einem Baubeginn im Jahr 2030 geplant. Die Beteiligung der betroffenen Bürgerinnen und Bürger in Favoriten und die Transparenz der Entscheidungsfindung in dieser Stadt scheint doch nur auf dem Papier der Fortschrittskoalition zu bestehen. „Wenn ein Gebiet geplant wird, das so groß wie Mödling oder Schwechat ist, dann muss die Bevölkerung aktiv eingebunden werden. Wir fordern die Stadt Wien auf, die Meinungen der betroffenen Favoritnerinnen und Favoritner zu berücksichtigen und nicht nur Alibi-Bürgerbeteiligung zu betreiben“, so Wohnbausprecher Peter Sittler abschließend.

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