Argumentation des „Verrückten Freitags“ bröckelt – Börsenausschluss stand im Raum

Wien (OTS) Wie in der Kronen Zeitung bekannt wurde, stoppte die Wien Energie ihre umstrittenen Termingeschäfte schon vergangene Woche. Somit war der vielzitierte „Verrückte Freitag“ womöglich gar nicht der Grund für die Zuschussverpflichtung von mehreren Milliarden Euro?

„Auch die E-Control stellt fest – die im Stadteigentum befindliche Wien Energie hätte sich angesichts der angespannten Situation viel früher von hochriskanten Geschäften zurückziehen müssen. Nachdem die Wien Energie der einzige Energieanbieter in ganz Österreich mit einem entsprechenden Finanzbedarf war, bröckelt abermals die Argumentation seitens der Wien Energie und des Bürgermeisters“, so Landesparteiobmann Stadtrat Karl Mahrer in einer ersten Reaktion.

Stellungnahmen werden situationselastisch

Die Schwankungsbreite der Aussagen sämtlicher Beteiligter fallen in dieser Woche zunehmend auf. Wurde zuerst ein Bedarf von 2 Milliarden Euro angesprochen, so war danach schon von 6 oder gar 10 Milliarden die Rede. Wenige Stunden hieß es, die Milliarden werden sofort gebraucht, dann wieder nein, nicht heute – sondern erst später. Der Vizebürgermeister meinte zuerst, gar nichts gewusst zu haben und relativierte nach einem Tag seine Aussage dazu, wohl doch etwas gewusst zu haben, nur das reale Ausmaß nicht gekannt zu haben. Der Bürgermeister stellt sich in der einen Stunde hinter das Management der Wien Energie und in einer anderen meint er „man hätte besser kommunizieren können“. Karl Mahrer dazu: „Es wirkt so als würden sämtliche Beteiligte noch immer unter Schockzustand stehen und als würde die Geschichte nun in sich zusammenbrechen. Wir fordern lückenlose Aufklärung im womöglich größten Finanz-Skandal der Geschichte Wiens.“

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