Ottakringer sollen letztes Wort haben

Wien (OTS) Anlässlich der heute präsentierten Pläne zum Umbau der Thaliastraße bringt die neue Volkspartei Ottakring schon morgen Donnerstag einen Antrag auf Bürgerbefragung in die Bezirksvertretung Ottakring ein. VP-Wien Verkehrssprecher Wolfgang Kieslich und der Bezirksparteiobmann der neuen Volkspartei Ottakring, Stefan Trittner, unterstreichen mit einem Antrag ihre Forderung, dass die Bürgerinnen und Bürger das letzte Wort über den umstrittenen Umbau haben sollen.

Wolfgang Kieslich: „Was bei der Mariahilfer Straße möglich war, muss auch bei der Thaliastraße möglich sein. Wenn SPÖ und Grüne von ihren Plänen überzeugt sind und denken, dass die Bürgerinnen und Bürger genau das wollen, dann sollen sie auch mutig und ehrlich genug sein, diese Pläne einer Abstimmung zu stellen. Verkehrsplanung muss mit den Bürgern geschehen, und nicht gegen sie.“ Stefan Trittner: „Dieses Bürgerbeteiligungsverfahren war angesichts eines von SPÖ und Grünen vorausgewählten Siegerprojekts, geheim gehaltener Fragebögen und ausschließlicher online Veranstaltungen intransparent, unglaubwürdig und in Summe eine Farce. Die große Mehrheit der älteren Menschen, die keine Videocalls nutzen, konnte gar nicht teilnehmen. Auf dieser Basis darf die zentrale Verkehrsachse und größte Einkaufsstraße in Ottakring nicht umgebaut werden. Ich fordere daher Bezirksvorsteher Prokop sowie SPÖ und Grüne auf, ihre Pläne allen Ottakringerinnen und Ottakringern zur Abstimmung vorzulegen.“

Die ÖVP kritisiert ebenso wie zahlreiche Bürgerinnen und Bürger auch das bisherige Planungsverfahren: So wurde erst durch einen Medienbericht im vergangenen Sommer bekannt, dass offenbar schon seit mehreren Monaten ein Siegerprojekt feststand – obwohl das Bürgerbeteiligungsverfahren gerade erst begonnen hatte. Auch die Zahl an ausgefüllten Fragebögen ist mit 2.180 nicht repräsentativ, wenn man bedenkt, dass Ottakring rund 104.000 Einwohner hat. Zudem wurden die Fragebögen bis heute nicht veröffentlicht und können auch von den anderen Fraktionen der Bezirksvertretung nicht eingesehen werden. Die Ottakringerinnen und Ottakringer haben zudem bereits bei Projekten wie der Gallitzinstraße, der Neulerchenfelderstraße oder dem Johann-Nepomuk-Berger-Platz die Erfahrung gemacht, dass die Pläne schon im Vorhinein festgestanden sind. „Nur eine Abstimmung kann das weitere Vorgehen legitimieren. Die Ottakringerinnen und Ottakringer sollen das letzte Wort haben“, so Kieslich und Trittner abschließend.

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