Ausschreitungen am Maria-Theresien-Platz treten unser kulturelles Erbe mit Füßen

Wien (OTS) Die neuesten Vorkommnisse am Maria-Theresien-Platz und das daraus folgende Betretungsverbot bestätigen das Versagen der roten Stadtregierung beim Kampf gegen den Vandalismus. “Wenn unser kulturelles Erbe mit Füßen getreten wird, indem es Vandalismus, illegalen Graffitis, zertrümmerten Fensterscheiben und Vermüllung ausgesetzt wird, dann ist es klar, dass unsere Behörden hier tätig werden. Es kann nicht sein, dass es im Herzen unserer Stadt schon wieder zu Übergriffen, wie zuletzt auch am Karlsplatz, kommt”, kritisiert die Gemeinderätin der neuen Volkspartei Wien Laura Sachslehner.

Leider handelt es sich bei diesen Übergriffen nicht um Einzelfälle: Die Kriminalitätsstatistik habe gezeigt, dass es im letzten Jahr einen enormen Anstieg an illegalen Graffitis – darunter vor allem auch viele Hassbotschaften – gegeben habe – in manchen Bezirken um weit über 100 Prozent. “Während andere Städte schon längst den Kampf gegen Graffiti aufgenommen haben, schläft Wien weiter und lässt zu, dass unsere Stadt immer weiter verunstaltet wird. Sachbeschädigung und Vandalismus dürfen aber keinen Platz in unserer Stadt haben!”, betont Sachslehner.

Sie fordert daher ein umfassendes Maßnahmenpaket der Stadt gegen Übergriffe und illegale Graffitis. “Unter anderem setzen wir uns für eine stärkere Videoüberwachung im Gemeindebau und an Sprayer-Hotspots ein sowie für die Errichtung einer zentralen Meldestelle bei der Stadt Wien, die dafür Sorge trägt, dass illegale Graffitis nach 48 Stunden zu übermalen sind. Bei extremistischen, sexistischen oder rassistischen Symbolen muss die Stadt sogar innerhalb von 24 Stunden tätig werden. In Städten wie Potsdam ist das bereits der Fall”, so die VP-Gemeinderätin. Zudem soll spezielle graffitiabweisende Farbe für Hauseigentümer gefördert und die legalen Graffitiflächen in Wien in allen 23 Bezirken ausgeweitet werden. “Was in anderen Städten schon lange Gang und Gäbe ist, muss endlich auch in Wien umgesetzt werden. Die Stadtregierung darf nicht länger untätig dabei zusehen, wie unsere schöne Stadt durch Schmierereien verunstaltet wird”, betont Sachslehner abschließend.

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