Nachhaltige Stadtlandwirtschaft: Agrarflächen schützen – Hundezonen & Begrünung für mehr Lebensqualität

Wien (OTS) „Nach Bewältigung der Gesundheitskrise muss der politische Fokus möglichst rasch wieder der Bekämpfung des Klimawandels gewidmet werden“, hält Umweltsprecher Josef Mantl deutlich fest. Wien müsse in Europa eine Führungsrolle im Kampf gegen den Klimawandel einnehmen. Urbane Wärme- und Hitzeinseln sind bereits heute eine der größten Herausforderungen, auf die man sich im öffentlichen Raum einstellen müsse. „Blicken wir in die Zukunft, setzen wir auf innovative Lösungen und bringen wir unsere Stadt im Klimabereich auf Vordermann“, so der Umweltsprecher weiter, der als konkrete, wichtige Projekte die Fassadenbegrünung, den Schutz von Naturflächen und einen dringend zu steigernden Anteil an Erneuerbaren Energiequellen in der Stadt nennt. Wien habe noch immer den geringsten Anteil an erneuerbaren Energien, den geringsten Anteil an erneuerbarem Strom sowie die geringste Anzahl an Photovoltaikanlagen. Hier herrsche Aufholbedarf. „Die Bürgerinnen und Bürger haben sich eine ordentliche und sinnvolle Klimapolitik der Stadt verdient, keine PR-Gags. Für ein zukunfts- und klimafittes Wien!“

Landwirtschaftssprecherin Elisabeth Olischar unterstreicht die Wichtigkeit der Grünflächen für die Stadtlandwirtschaft. „Durch die Corona-Krise ist die lokale und nachhaltige Produktion an Lebensmitteln ins Rampenlicht gerückt, die Nachfrage an regionalen Produkten ist gestiegen.“ Diese Produkte bringen nicht nur viel Mehrwert für die Wirtschaft, sondern auch die Grünflächen werden erhalten. Wohnortnahe Produktion mit kurzen Transportwegen senke darüber hinaus CO2-Emissionen. „Wien ist mit seinen landwirtschaftlichen Flächen innerhalb der Stadt einzigartig. Diese müssen wir schützen und erhalten. Die SPÖ schmückt sich nur mit dem Idyll der Landwirtschaft, setzt aber keine konkreten Schritte zur Unterstützung.

Für Tierschutzsprecherin Julia Klika stehen der Schutz und Erhalt der Wiener Grünflächen in direktem Zusammenhang mit der Lebensqualität – auch für die Vierbeiner. „Leider stehen Hundezonen zu oft im Spannungsfeld neuer Grünräume und neuer Bauten. „Es ist die Aufgabe der Stadt, für Hunde attraktive Hundezonen mit genügend Auslaufmöglichkeiten zu schaffen. In Stammersdorf und Streberdorf gibt es zum Beispiel keine einzige Hundezone.“ Auch die vorhandenen Hundezonen sollten mit genügend Wasserspendern, Parkbänken, Beleuchtung, Bäumen und Spiel- und Trainingsmöglichkeiten aufgewertet werden. Klika spricht auch ein weiteres, ernstes Thema an: „In Wien häufen sich leider immer noch Fälle von Vergiftungen durch Giftköder. Diese Giftköder sind für alle freilaufenden Tiere gefährlich. „Daher wird es endlich Zeit, dass die Stadt diese Problematik angeht und Lösungsansätze liefert.“

Für Gemeinderat Hannes Taborsky hält die grüne Stadtentwicklung der Realitätsprüfung nicht stand. Als konkreten Punkt greift er etwa den Plan für ein Pfandsystem für Plastikflaschen heraus: „Wien ist österreichweit an letzter Stelle bei der Plastikflaschensammlung. Es geht nicht nur um ein Pfandsystem, wie es die Stadtregierung forciert – es müssen zunächst auch mehr Behälter aufgestellt werden. Die Bürger wollen sammeln, die Stadt stellt jedoch nicht genügend Angebot.“ Weiters geht Taborsky auch auf die dringend notwendige Begrünung des Wientalradwegs ein: „Von der neuen Volkspartei lange gefordert, aber zu einer Umsetzung kam es bisher nicht. Machen wir endlich was für das Klima! Wir fordern die Schaffung eines Frischlufthighways für den Westen Wiens.“

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