“Comebackplan” der Regierung: Erneut werden die Interessen von Studierenden rechts liegen gelassen und nicht thematisiert.

Wien (OTS) Aktivist_innen des VSStÖ versammelten sich Freitag früh mit großen Tafeln vor dem Gebäude der Universität Wien. Die Tafeln enthielten konkrete Forderungen für einen Comebackplan für Studierende.

“Studierende sind aktuell finanziell schlecht aufgestellt und sollten in dem vorgestellten Comebackplan bedacht werden. Aber auch in allen anderen Aspekten sollte uns Studierenden ein Plan für die nächste Zeit geboten werden. Wir hängen jetzt seit über einem Jahr in der Luft, unseren Problemen wurde kaum Aufmerksamkeit geschenkt!”, so VSStÖ Spitzenkandidatin Sara Velić.

Wenn die Bundesregierung nun daran arbeitet, Comebackpläne zu erstellen, wäre es höchste Zeit, auch Studentinnen und Studenten endlich unter die Arme zu greifen und ihnen die Unterstützung zu bieten, die sie brauchen.

Der VSStÖ fordert mit der heutigen Aktion die Umsetzung von konkreten Forderungen für Studierende während und nach der Pandemie.

“Wir wissen nicht, was uns im Studium in den nächsten Monaten, wenn nicht Jahren, erwartet. Die meisten Studierenden haben seit ungefähr einem Jahr keine Hochschule mehr betreten und die Pandemie hat uns bewiesen, dass gerade im Bezug auf digitale Lehre noch viel Luft nach oben ist. Gerade jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um ein hybrides Teilzeitstudium einzuführen. So kann man Menschen mit den unterschiedlichsten Lebensrealitäten einen Zugang zum Studium bieten,“ so Velić.

Die Forderungen für einen Comebackplan sollen auch das nachholen, was die Regierung bis dato umzusetzen verpasst hat: “Um allen künftig ein Studium zu ermöglichen, fordern wir insbesondere die Abschaffung der Studiengebühren sowie den Ausbau des Beihilfensystems!“ schließt Velić.

Der VSStÖ hofft, dass die Verantwortlichen in der Bundesregierung nun endlich erkennen, dass höchste Zeit für Handlung besteht und dass sie den Studierenden endlich wieder eine Zukunftsperspektive geben.

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