Wien (OTS) Auch die kürzlich veröffentlichten Neuigkeiten rund um die geplante UG-Novelle, wie eine Herabsetzung der geplanten Mindestleistung bei drohender Exmatrikulation, stellen keine Verbesserungen für Studierende dar, sondern zeigen weiter die umfassende Ignoranz von Bundesminister Faßmann und der schwarz-grünen Bundesregierung.

Studierende leiden noch immer massiv unter der Corona-Krise, welche die davor ohnehin bestehenden Missstände wie Studierendenarmut, hohen Leistungsdruck oder die mangelnde Vereinbarkeit von Studium und Betreuungspflichten oder Erwerbstätigkeit, rasant verstärkt hat. Wieso die Bundesregierung gerade jetzt weitere Maßnahmen gegen Studierende ergreifen will, ist für den VSStÖ nicht nachvollziehbar.

“Wer erwachsene Menschen, die sich in der höchsten Bildungseinrichtung des österreichischen Bildungssystems befinden, zu einer verpflichtenden Mindestleistung zwingen will, zeigt damit eine law-and-order-Mentalität gegen Studierende, die der österreichischen Hochschulpolitik unwürdig ist”, so Dora Jandl, Vorsitzende des VSStÖ.
“Bundesminister Faßmann und Schwarz-Grün treten hier auf Leute ein, die ohnehin schon am Boden liegen. Die Chance tatsächlich für bessere Bedingungen für uns Studierende zu sorgen, wurde sehenden Auges ignoriert”, kritisiert Jandl die Vorhaben der Bundesregierung.

Anstatt weiterer Verschärfungen fordert der VSStÖ einen Ausbau des Beihilfensystems, flexible Lehrangebote für verschiedene studentische Lebensrealitäten und mehr Unterstützungsangebote für Studierende in Krisen.

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