TV-Premiere um 21.05 Uhr im Rahmen von „Land der Berge“

Wien (OTS) Der Wienerwald mit den Hausbergen der Wiener/innen ist Naherholungsgebiet, Sanatorium, Ort der historischen Sommerfrische sowie Wander- und Freizeitparadies. Jenem „Wanderparadies Wienerwald“ widmet sich die Dokumentarreihe „Land der Berge“ am Mittwoch, dem 28. Juli 2021, um 21.05 Uhr in der gleichnamigen ORF-III-Neuproduktion. Die Doku von Stefan Sternad und Hermann Peseckas zeigt die vielfältige und geheimnisvolle Welt des größten Laubwaldgebiets Europas. Seinen Ausgang nimmt der filmische Streifzug am Kahlenberg oberhalb der Weingärten von Sievering und Grinzing, von wo aus man einen beeindruckenden Ausblick auf die Metropole Wien und das Wiener Becken hat. Ein von Produzent und Kameramann Stefan Sternad ausgewiesener Höhepunkt der vielfältigen Wanderrouten ist das Gebiet rund um den Anninger im Naturpark Föhrenberge: „Als gebürtiger Tiroler war ich bei den Dreharbeiten für diese ‚Land der Berge‘-Ausgabe erstaunt, welche Steigungen es am Anninger gibt und wie ‚wanderbar‘ der Wienerwald ist – einfach bezaubernd schön!“

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Vom Kahlenberg aus führt der Film über Klosterneuburg im Nordwesten Wiens in Richtung Südwesten nach Baden und Mödling. Neben der landschaftlichen Vielfalt hat die Wienerwald-Region auch kulturell und historisch einiges zu bieten: Das Stift Klosterneuburg entwickelte sich seit seiner Gründung zum theologischen und kulturellen Zentrum. Mit der bedeutenden Kunstsammlung, der Schatzkammer und der Grabstätte des Heiligen Leopold mit dem Verduner Altar zählt es zu den ältesten Museen der Welt.

Auch der Weinbau spielt hier seit jeher eine große Rolle. Berndorf an der Triesting ist als „Kruppstadt“ bekannt. Mit der Gründung der Berndorfer Metallwaren- und Besteckfabrik ließ Arthur Krupp hier 1843 seine architektonische Musterstadt errichten, u. a. mit bestens ausgestatteten Arbeitersiedlungen, bemerkenswerten Schulklassen – den „Berndorfer Stilklassen“ – und mit einem Stadttheater. Das Josef-Schöffel-Denkmal in Mödling nimmt eine besondere Rolle in der Geschichte des Wienerwald-Gebiets ein: Um die großen Löcher in der Staatskasse zu stopfen, wollte die k. u. k. Monarchie Ende der 1860er Jahre ein Viertel des Wienerwaldes veräußern und zur Abholzung freigeben. Josef Schöffel verhinderte das Vorhaben mit einer journalistischen Kampagne fast im Alleingang, bis ein Gericht den Verkauf unterband. Seither trägt er den Beinamen „Retter des Wienerwaldes“.

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