Maßnahmen erleichtern einen raschen Wiedereinstieg nach der Karenz und eine Stundenaufstockung bei Teilzeitarbeit. Wichtiger Baustein gegen den Arbeitskräftemangel.

St. Pölten (OTS) Der Wirtschaftsbund Niederösterreich begrüßt die heute von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner präsentierte Betreuungsoffensive des Landes Niederösterreich. „Der Arbeitskräftemangel hat sich in den vergangenen Monaten weiter massiv verschärft und schränkt Unternehmen quer über alle Branchen in ihrer Tätigkeit ein“, sagt WBNÖ Landesobmann WKNÖ Präsident Wolfgang Ecker. Es müsse daher an allen verfügbaren Schrauben gedreht werden, um diese Herausforderung zu meistern. Eine Erweiterung des Kinderbetreuungsangebotes sei dabei ein wichtiger Baustein.

„Die in der NÖ Betreuungsoffensive beinhalteten Maßnahmen bedeuten einen massiven Ausbau des Betreuungsangebotes und bringen so mehr zeitliche Flexibilität für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, sagt WBNÖ Direktor Harald Servus. Damit werde ein rascher beruflicher Wiedereinstieg nach der Karenz erleichtert und für Teilzeitmitarbeiter neue Möglichkeiten geschaffen, ihre Stunden aufzustocken. „Durch diese Investitionen wird eine Win-Win-Situation geschaffen. Die Menschen erhalten mehr Spielraum in der Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Den Unternehmen stehen wiederum Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sie bereits kennen, nach der Karenz rascher oder zeitlich länger zur Verfügung“, so Servus.

„Ab September 2024 soll das Eintrittsalter in Kindergärten von 2,5 auf 2 Jahre gesenkt werden und die Gratis-Vormittagsbetreuung soll ab September 2023 auf alle Kinder unter 6 Jahre ausgebaut werden“, erläutert Servus die Eckpunkte des Paketes. Ab 2023 würden zudem die Schließtage von Kindergärten im Sommer von drei Wochen auf eine Woche reduziert werden. Insgesamt investiere das Land Niederösterreich 750 Millionen Euro bis 2027 für den Ausbau der Kinderbetreuung.

„Wir danken Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und der zuständigen Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister für ihre Initiative und dass unser Anliegen Gehör gefunden hat“, so Ecker und Servus abschließend. Es müsse weiterhin alles unternommen werden, um den Arbeitskräftemangel zu lindern.

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