Der NÖ Wirtschaftsbund fordert weitere Entlastungen für die Wirtschaft, um den Aufschwung weiter zu unterstützen, und Maßnahmen für ein erfolgreiches Management der Pandemie.

St. Pölten (OTS) „Die niederösterreichischen Unternehmerinnen und Unternehmer sind optimistisch was die weitere wirtschaftliche Entwicklung betrifft“, betont Wirtschaftsbund Landesgruppenobmann WKNÖ Präsident Wolfgang Ecker. Die positive Stimmung in der Wirtschaft gehe aus einer aktuellen vom NÖ Wirtschaftsbund beauftragten Umfrage der IMAS – International Institut für Markt- und Sozialanalysen hervor. „Über drei Viertel der Befragten erwarten, dass sich die wirtschaftliche Lage in den nächsten 12 Monaten verbessern oder zumindest gleichbleiben wird. Zwei Drittel sind überzeugt, dass sich der Standort Niederösterreich in die richtige Richtung entwickelt“ so Wolfgang Ecker zur Stimmung in der Wirtschaft.

„Jetzt ist es Aufgabe der Politik, den Aufschwung aufrecht zu erhalten und die Wirtschaft durch Entlastungen und weitere Anreize in ein stabiles Wachstum zu bringen. Wir fordern daher die Fortsetzung der Entlastung bei der Einkommenssteuer, die Einführung eines gestaffelten Investitionsfreibetrages und die Senkung der Körperschaftssteuer auf 21 Prozent“, so Ecker. Zusätzlich müsse der Arbeitsmarkt in Schwung gebracht werden. „Der Mitarbeitermangel hat sich in vielen Branchen weiter verschärft. Um diesem entgegenzuwirken, sollen die Zumutbarkeitsregeln gelockert, geringfügige Zuverdienstmöglichkeiten abgeschafft und ein degressives Arbeitslosengeld eingeführt werden“, sagt Wolfgang Ecker.

„Die Wirtschaft hält keinen weiteren Lockdown mehr aus. Das muss unbedingt verhindert werden“, betont Wirtschaftsbund NÖ Direktor Harald Servus. Dabei gelte die Impfung als größter Hoffnungsträger bei den Unternehmerinnen und Unternehmern. „Drei Viertel der Befragten glauben derzeit jedoch nicht daran, dass wir eine Impfquote von über 80 Prozent erreichen werden“, so Servus. Dies sei jedoch notwendig, um eine ausreichende Grundimmunität in der Bevölkerung zu schaffen und die Pandemie zu überwinden. „Das Erhöhen der Impfquote muss daher weiterhin ein vorrangiges Ziel sein“, so Servus.

„Solange die gewünschte Impfquote nicht erreicht wird, müssen wir weiter die Infektionszahlen im verkraftbaren Rahmen halten und auf Testungen setzen“, so Harald Servus. Der Wirtschaftsbund fordert daher Antikörpertestungen für die gesamte Bevölkerung, die Differenzierung zwischen der Inzidenz von Geimpften und Ungeimpften sowie die Ausweitung der wesentlich zuverlässigeren PCR-Tests. „Die PCR-Gurgeltests wurden in Wien sehr gut angenommen. Wir fordern daher den Gesundheitsminister auf, hier ein flächendeckendes, bundesweites Angebot an PCR-Tests zu schaffen“, sagt Harald Servus. Der NÖ Wirtschaftsbund habe dazu mit der österreichischen Post ein Konzept ausgearbeitet, mit dem auch das Logistikproblem in ländlichen Gebieten gelöst werden könne.

„Die Erwartungen der Wirtschaft in die zukünftige Entwicklung sind positiv“, so Ecker und Servus. „Jetzt gilt es alles zu unternehmen, damit die Pandemie unter Kontrolle bleibt und unsere Wirtschaft den Aufschwung voll nutzen kann.“

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