Der Wirtschaftsbund Niederösterreich ist erfreut über die Fristverlängerung bis Ende Juni und sieht die Maßnahme als wichtige Unterstützung für die Betriebe in Niederösterreich.

St. Pölten (OTS) Gestern Abend hat der Nationalrat durch mehrere Beschlüsse im Plenum die Stundung von Steuern, Abgaben und Sozialversicherungsbeiträgen um weitere drei Monate bis 30. Juni verlängert. „Mit der Verlängerung der Steuerstundungen wurde ein wichtiger Schritt gesetzt, um unsere Unternehmen weiter bestmöglich dabei zu unterstützen, die Liquidität aufrecht zu erhalten“, sagt Wirtschaftsbund Landesgruppen-Obmann WKNÖ Präsident Wolfgang Ecker. „Mit der Möglichkeit Zahlungen an Finanzamt und Sozialversicherung aufzuschieben, wird den Unternehmen, die durch Corona jetzt kaum Einnahmen haben, geholfen, diese schwierige Situation zu bewältigen.“

„Es ist essentiell, dass den Unternehmen ausreichend Zeit eingeräumt wird, um sich vom Lockdown erholen zu können“, ergänzt Wirtschafsbund NÖ Direktor Harald Servus. 77% der Stundungen würden Kleinunternehmen betreffen, welche einen entscheidenden Beitrag zur Stärke des österreichischen Wirtschaftsstandortes liefern. „Durch die Verlängerung der Abgabenstundungen bis 30. Juni 2021 wird sichergestellt, dass Unternehmen nicht gleich in der ersten Erholungspause nach dem Lockdown sofort Steuern nachzahlen müssen“, betont Harald Servus. Die Verlängerung der Abgabenstundungen sei daher ein wesentlicher Schritt, um die Unternehmen zu unterstützen.

Eine weitere Hilfestellung für Unternehmen bringe ein Ratenzahlungsmodell, das Steuerrückzahlungen erleichtert. Die COVID-bedingten Rückstände können so zu einem weitaus günstigeren Zinssatz beglichen werden. „Das Ratenzahlungsmodell dient als wichtige Hilfeleistung und verschafft den Unternehmen Zeit, für die Zahlung der anfallenden Abgaben“, sagt Harald Servus. Bis zum 30. Juni werden keine Stundungszinsen und Säumniszuschläge einberufen.

„KMUs sind der Motor der österreichischen Wirtschaft. Umso wichtiger ist es, unsere Betriebe auch bestmöglich zu unterstützen und durch diese Krise zu helfen“, so Ecker und Servus. „Solange die Betriebe nicht ohne Einschränkungen arbeiten dürfen, müssen diese Maßnahmen verlängert werden.“

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